Impotenz

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Impotenz wird auch als erektile Dysfunktion, als Potenzstörung oder als Erektionsstörung bezeichnet. Von einer Impotenz spricht man, wenn ein Mann in rund 60 Prozent der Fälle keine Erektion bekommt oder aufrechterhalten kann, um damit einen Geschlechtsverkehr auszuüben. Eine vorübergehende erektile Dysfunktion muss noch nicht behandelt werden, besteht das Problem aber länger als sechs Monate, gehen Mediziner von einer behandlungsbedürftigen Form aus. Im Alter kann die erektile Dysfunktion zunehmen.

Ursachen und Risikofaktoren

In über 70 Prozent der Fälle wird Impotenz durch körperliche Ursachen ausgelöst. Meist sind es Durchblutungsstörungen, der Penis oder die Penismuskulatur wird dann zu wenig durchblutet. Auch kann das Blut zu schnell wieder abfließen, selbst Kombinationen von beiden Ursachen sind möglich. Immer aber reicht die Blutmenge im Schwellkörper des Penis nicht aus, um eine befriedigende Erektion aufrecht zu erhalten. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Krankheiten, die Durchblutungsstörungen nach sich ziehen. Dazu gehört die Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, doch auch Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung sind häufige Ursachen. Im schlimmsten Fall deutet eine erektile Dysfunktion frühzeitig auf eine Gefäßerkrankung und damit auf einen möglichen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall hin. Doch auch psychische Auslöser sind immer in Betracht zu ziehen.

Symptome und Auswirkungen

Zu den wichtigsten und eindeutigsten Symptomen gehören Probleme beim Geschlechtsverkehr, wenn ein Mann keine Erektion bekommt oder halten kann. Dauern die Probleme länger als sechs Monate an oder treten sie in zwei Drittel der Fälle auf, kann man recht sicher von einer erektilen Dysfunktion ausgehen.