Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

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Liegt eine Herzschwäche vor, dann kann das Herz die nötige Menge Blut nicht mehr durch den Körper pumpen. Es entsteht ein Gefühl von Müdigkeit und Atemnot, die sich als erste Symptome bemerkbar machen können. Eine Herzschwäche kann innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen eintreten, dann liegt eine akute Herzschwäche vor. Sie gilt als medizinischer Notfall. Eine chronische Schwäche entsteht dagegen erst langsam und meist über Monate hinweg, wobei auch hier eine akute Herzschwäche entstehen kann, wenn Infekte, eine Blutarmut oder ähnliche Zwischenfälle das Herz noch zusätzlich belasten.

Ursachen und Risikofaktoren

Eine Herzschwäche hat unterschiedlichste Ursachen. Bluthochdruck und eine koronare Herzkrankheit sind häufige Ursachen. Allerdings ist ein schwaches Herz keine normale Begleiterscheinung des Alters, es ist vielmehr frühzeitig und richtig zu behandeln, damit nicht ernste Konsequenzen daraus entstehen. Behandelt wird dabei weniger das schwache Herz als vielmehr der Auslöser, hinzu kommt außerdem eine gesunde Lebensweise mit ausreichender Bewegung und mit vernünftiger Ernährung. Nur in gravierenden Fällen kommt es zu einer Herzoperation oder gar zu einer Transplantation.

Symptome und Auswirkungen

Mögliche Symptome einer akuten Herzschwäche können Atemnot oder Husten sein, das Herz schlägt dann sehr schnell. Blasse Haut und kalter Schweiß deuten darauf hin, dass eine Herzschwäche vorliegt. Bei einer chronischen Herzschwäche sind die Symptome ähnlich, die Leistungsfähigkeit nimmt ab, man fühlt sich müde und erschöpft, und man gerät schnell außer Atem, wobei die Stärke der Belastung dabei keine Rolle spielt. Auch Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und eine Gewichtszunahme bei gleichen Essgewohnheiten können auf eine Herzschwäche hindeuten.