Grippe (Influenza)

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Die Influenza wird auch als „echte“ Grippe bezeichnet, sie steht für eine Ansteckung mit dem Influenza-Virus. Zu unterscheiden sind die Influenza A, B und C, sie sind jeweils durch unterschiedliche Viren gekennzeichnet. Besonders häufig und gefährlich ist die Influenza A, sie ist auf der ganzen Welt zu finden, und das Virus verändert sich ständig. Das macht die Entwicklung einer vorbeugenden Impfung schwierig. Die Übertragung der Influenza erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. In etwa 80 Prozent der Erkrankungen verläuft die Grippe unkompliziert, trotzdem darf sie aufgrund möglicher Spätschäden nicht unterschätzt werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Grippe wird durch einen Virus der Influenza A, B oder C verursacht. Dieser Virus befindet sich in einem ständigen Veränderungsprozess, deshalb ist eine vorbeugende Impfung kaum zu entwickeln. Während die Influenza B häufig bei Kindern und Jugendlichen auftritt, findet man die Influenza C recht selten. Die weitaus häufigste Form der Influenza wird durch das Virus A verursacht. Dieses Virus besteht aus einer Kombination von zwei Molekülen, deren genaue Zusammensetzung sich kontinuierlich verändert. Die wichtigsten Risikofaktoren sind chronische Lungenerkrankungen und Herzkrankheiten, Diabetes, eine HIV-Erkrankung, bösartige Tumore und Unterernährung. Ebenso sind Menschen ab dem 65. Lebensjahr und Schwangere gefährdet.

Symptome und Auswirkungen

Die wichtigsten Symptome einer Influenza sind hohes Fieber, Erschöpfung, Kopf- und Gliederschmerzen. Macht sich am Anfang noch ein leichtes Frösteln breit, kommt schnell hohes Fieber dazu, auch Halsschmerzen, trockener Husten, starker Schnupfen, Übelkeit und Kopf- und Gliederschmerzen können auftreten. Das Immunsystem ist insgesamt geschwächt, deshalb können bakterielle Infektionen hinzukommen und im schlimmsten Fall einen tödlichen Ausgang haben.