Erkältung

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Unter einer Erkältung versteht man eine Infektion der oberen Atemwege. Sie äußert sich durch Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit in unterschiedlichen Kombinationen. Erkältungen sind im Herbst und im Winter häufige Erkrankungen, wobei Kinder innerhalb eines Jahres mehrfach von Husten und Schnupfen geplagt sein können. Eine Erkältung ist harmlos, solange keine Komplikationen auftreten. Nach drei bis sieben Tagen sollten die Beschwerden abklingen, nach zwei Wochen müssen sie verschwunden sein. Abzugrenzen ist sie von der echten Virusgrippe, der Influenza.

Ursachen und Risikofaktoren

Kälte und Nässe können einen Schnupfen begünstigen, doch sie sind nicht der auslösende Faktor. Dieser Auslöser liegt vielmehr in einer Virusinfektion. Die Ansteckung erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, bei der der ausgehustete Erreger eingeatmet wird. Außerdem gelangt der Virus über die Hände auf die Schleimhäute an den Mund, an die Augen und an die Nase und wird von dort in den Körper transportiert. Zu den Risikofaktoren zählt alles, was das Immunsystem schwächt. Dazu gehören Unterkühlungen, aber auch Stress, Schlafmangel und Krankheiten.

Symptome und Auswirkungen

Eine Erkältung beginnt meist mit einem leichten Kratzen oder mit Schmerzen im Hals. Später kommt Husten, Schnupfen und Heiserkeit in jeder beliebigen Kombination hinzu. Auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein schlechter Allgemeinzustand sind Anzeichen für eine Erkältung. Fieber mit einer Körpertemperatur über 38 Grad kann bei akuten Infekten, aber auch bei viralen Infekten auftreten, es ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Komplikationen sind selten, doch ein geschwächtes Immunsystem kann für weitere Infektionen durch Bakterien, für Mittelohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen und für Lungenentzündungen anfällig sein.