Diabetes mellitus (Typ 1)

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Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Erkrankung des Immunsystems. Das körpereigene Immunsystem richtet sich aus bisher unbekannten Ursachen gegen die Bauchspeicheldrüse, die das Insulin produziert. In der Folge wird die Bauchspeicheldrüse zerstört, der Insulinspiegel sinkt, der Blutzuckerspiegel steigt. Für die Betroffenen bedeutet das, ein Leben lang Insulin spritzen zu müssen, damit der Stoffwechsel stabil bleibt und weitere Folgeerkrankungen vermieden werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Die wichtigste Ursache von Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Reaktion des Autoimmunsystems. Die Zellen des körpereigenen Immunsystems greifen Zellen an, die das Insulin produzieren. Diese Zellen werden zerstört, mit ihnen wird die Bauchspeicheldrüse angegriffen, die das Insulin ins Blut abgibt. Die Krankheit ist in ihren Ursachen bis heute nicht völlig erforscht, allerdings sollen erbliche Faktoren eine Rolle spielen, die durch bestimmte Umweltfaktoren oder Virusinfektionen noch gefördert werden. Diabetes Typ 1 entsteht meist schon in jungen Jahren, bevorzugt Kinder und Jugendliche leiden daran.

Symptome und Auswirkungen

Diabetes mellitus Typ 1 macht sich meist durch häufigen Harndrang, durch starken Durst, Müdigkeit, trockene Haut, Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen bemerkbar. Während in Normalfall etwa ein bis 1,5 Liter Urin pro Tag produziert werden, steigt diese Menge bei Diabetes Typ 1 um ein Vielfaches an, mit dem Urin wird Zucker ausgeschieden. Da die Flüssigkeit in dieser Menge ausgeschieden wird, entsteht gleichzeitig großer Durst, der durch süße Getränke nicht zu stillen ist. Sie werden als Zucker wieder ausgeschieden und verschlimmern das Durstgefühl. Kann der Körper den hohen Flüssigkeitsverlust durch Trinken nicht mehr ausgleichen, leidet man an Müdigkeit und an Erschöpfung.

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