Depressionen

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Depressionen sind von einer vorübergehenden Phase der Trauer oder von einem vorübergehenden Stimmungstief deutlich abzugrenzen. Sie sind eine ernste psychische Erkrankung, deren Behandlung nicht selten viele Jahre erfordern kann. Anders als vorübergehende Stimmungsschwankungen gehen Depressionen nicht vorbei, sobald das auslösende Ereignis konstruktiv verarbeitet wurde. Eine unbehandelte Depression bessert sich nicht von selbst, deshalb ist eine frühe Diagnose ebenso wichtig wie eine rechtzeitige Therapie.

Ursachen und Risikofaktoren

Die wichtigsten Ursachen für eine Depression sind Stress, Krisen oder Krankheiten. Meist sind die Ursachen aber unterschiedlich, häufig treten mehrere Ursachen auch gemeinsam auf. In der Regel treten körperliche und genetische Einflüsse gemeinsam mit psychischen und psychosozialen Auslösern auf, es ergibt sich eine verstärkende und sehr komplexe Wechselwirkung. Deshalb gibt es keine typische Depression, und es gibt auch keinen typisch depressiven Menschen. Zu den körperlichen Ursachen gehört eine Störung des Gehirnstoffwechsels, die zu veränderten und gestörten Gefühlen und Gedanken des Betroffenen führt. Doch auch schwerwiegende Erkrankungen wie Parkinson, Tumore oder eine Unterfunktion der Schilddrüse oder Hormonstörungen können Depressionen verursachen.

Symptome und Auswirkungen

Zu den wichtigsten Symptomen gehört eine dauerhafte innere Traurigkeit, eine empfundene Leere sowie Hoffnungslosigkeit, gepaart mit Angst und Antriebslosigkeit. Hinzu kommen Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Konzentrationsstörungen, auch körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden sind nicht selten. Die Kombination dieser Symptome sorgt dafür, dass der Betroffene dauerhaft kaum noch an seinem beruflichen und sozialen Leben teilnehmen kann und in seiner Lebensqualität dauerhaft schwer eingeschränkt wird.

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