Demenz

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Demenz: Ursachen, Risikofaktoren, Symptome und Auswirkungen

Ursachen

In Deutschland leiden gut 1,2 Millionen Menschen an Demenz. Die Krankheit trifft besonders ältere Menschen, deshalb dürften diese Zahlen in den kommenden Jahren noch zunehmen. Die Ursache liegt in einer mangelnden Versorgung des Gehirns mit sauerstoffreichem Blut. Wie jedes Organ muss auch das Gehirn kontinuierlich mit frischen Nährstoffen und mit Sauerstoff versorgt werden. Der Transport erfolgt über die großen Hirnschlagadern. Bei Engpässen werden die Gehirnzellen beschädigt, im schlimmsten Fall sterben sie ab. Wird das Organ schleichend mit weniger Sauerstoff versorgt, macht sich dieser Mangel an verschiedenen Stellen im Gehirn bemerkbar. Aufgrund des langsamen Voranschreitens wird eine Demenz häufig nicht sofort erkannt.

Risikofaktoren

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes, einige Herzkrankheiten und das Alter. Auch Rauchen ist ein elementarer Risikofaktor. Sie alle führen dazu, dass die Sauerstoffversorgung des Gehirns Schritt für Schritt abnimmt. Kann man die ungünstigen Einflussfaktoren minimieren, beugt man einer beginnenden Demenz vor oder verlangsamt die weitere Entwicklung. Doch vor allem die Auswirkungen des Lebensalters können nur reduziert werden durch einen gesunden Lebensstil mit vernünftiger Ernährung, regelmäßigem Sport und ausreichendem Schlaf.

Symptome

Die Symptome einer beginnenden Demenz sind schleichend, deshalb sind sie häufig kaum zu erkennen. Erste Anzeichen können eine Persönlichkeitsveränderung sein. Überraschende Wutanfälle, erhöhte Aggressivität oder unpassendes Lachen können darauf hinweisen. Auch Orientierungslosigkeit in einer bekannten Umgebung weist darauf hin. Ein klassisches Symptom sind Gedächtnisstörungen, weil man sich an kurzfristig zurückliegende Ereignisse nicht mehr erinnern kann. Treten Probleme bei Alltagtätigkeiten auf, wenn man gewohnte Aufgaben nicht mehr ausführen kann, ist es an der Zeit zu handeln und den Arzt aufzusuchen.

Auswirkungen

Die Auswirkungen einer beginnenden Demenz sind häufig nur schwer abzugrenzen von eher harmlosen Beschwerden. Ist der ältere Mensch aber offensichtlich nicht mehr in der Lage, seinen Alltag allein zu meistern, besteht dringender Handlungsbedarf. Er benötigt dann eine altersgerechte Unterstützung in den eigenen vier Wänden oder sogar in einem Pflegeheim.

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