Bluthochdruck (Hypertonie)

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Bluthochdruck gilt als eine der gefährlichsten Gefahren für die Gesundheit, denn die Krankheit verursacht am Anfang kaum Beschwerden und bleibt deshalb lange Zeit unerkannt. Ein hoher Blutdruck belastet das Herz und verursacht Herzschäden, er schädigt die Gefäße und den Kreislauf und führt damit insgesamt zu einer sehr frühen Alterung der Gefäße, die auch die Durchblutung zunehmend gefährdet. So steigt das Risiko, an Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken. Auch das Risiko, an Diabetes zu erkranken, Fettstoffwechselstörungen zu erleiden oder schwerwiegende Nieren- und Augenerkrankungen zu bekommen, steigt mit einem hohen Blutdruck.

Ursachen und Risikofaktoren

Bei Bluthochdruck liegt keine Grunderkrankung vor. Er wird von mehreren Faktoren verursacht, die teilweise noch wenig erforscht sind. Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress führen zu Bluthochdruck, auch eine falsche Ernährung hat Einfluss. Rauchen und ein erhöhter Alkoholkonsum wirken sich negativ aus, und insgesamt wird das Risiko, an Bluthochdruck zu erkranken, mit einer Kombination der Risikofaktoren noch größer. Als Folge dieser Risikofaktoren entsteht eine verstärkte und beschleunigte Verkalkung der Gefäße. Die Schlagadern verlieren an Geschmeidigkeit, das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen, der Blutdruck steigt weiter. Es entsteht ein Teufelskreis, der insbesondere die Arbeit des Herzens nachteilig beeinflusst.

Symptome und Auswirkungen

Zu den wichtigsten Symptomen gehören allgemeine Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen oder Kurzatmigkeit. Auch Nervosität und Schlafstörungen zählen dazu. Besonders bei Frauen kann sich eine Mischung mit typischen Beschwerden in den Wechseljahren ergeben. Damit wird Bluthochdruck wiederum nicht erkannt, die Gefahr, langfristig an ernstzunehmenden Beschwerden zu leiden, steigt dadurch noch weiter an.

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