Gesunde Proteingetränke? – Das stimmt wirklich!

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Foto: ©iStock.com/momcilog
Kaum jemand muss seine Eiweißversorgung mit Protein-Drinks unterstützen.

Proteinprodukte gab es bisher meist nur in den Fitness-Studios. Seit neustem werden sie auch im Kühlregal des Supermarktes angeboten. Sicher sind Proteine lebenswichtig für den Organismus, es genügt jedoch schon eine tägliche Aufnahme von 0,8 bis einem Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Milch, Milchprodukte, Fleisch und Hülsenfrüchte decken den Bedarf normalerweise komplett ab. Ein gesunder Mensch erreicht damit seinen Tagesbedarf ohne Probleme und meist tut er dabei bereits zu viel des Guten. Doch nicht nur Kraft- und Leistungssportler, sondern auch unsportliche Personen greifen immer häufiger zu Proteinprodukten.

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Es ist ein Irrglaube, dass Kraftsportler täglich bis zu vier Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht benötigen um Muskeln aufzubauen. Sie brauchen kaum mehr Proteine als Durchschnittsverbraucher. Hinzu kommt, dass zuviel Proteine auf Dauer die Nieren und Blutgefäße belasten.

Von Nutzen sind die Proteingetränke lediglich nach schweren Operationen, während und nach einer Chemotherapie oder bei bestimmten, sehr einseitigen Diäten. Dann ist der Proteinbedarf für eine gewisse Zeit höher als im Normalfall.

Auch Vegetarier und Veganer müssen übrigens keine zusätzlichen Proteine zu sich nehmen, wenn sie sich ausgewogen ernähren. Sie sollten allerdings bei der täglichen Ernährung in jedem Fall darauf achten, dass die Zusammensetzung der Nährstoffe möglichst günstig ist. Das bedeutet, dass sie Nahrungsmittel-Kombinationen welche die Nutzung von Eiweiß im Körper deutlich verbessern zu sich nehmen sollten. Dazu könnte man zum Beispiel Kartoffeln mit Milchprodukten oder Getreide mit Hülsenfrüchten kombinieren.

Fazit
Mit einem Glas Buttermilch ist man ganz bestimmt eher auf der sicheren Seite, deckt damit den täglichen Proteinbedarf und spart garantiert eine Menge Geld.

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