Sport

 

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Schutz vor Krebs durch tägliches Radfahren

Wissenschaftler der britischen University of Glasgow wollten nun herausfinden, wie sich die verschiedenen Arten der Fortbewegung auf die Gesundheit auswirken. Dabei stellte sich heraus, dass gerade das Radfahren vor allen Arten von Krebs schützen kann. Um das eindeutig zu belegen, führten die Forscher sehr umfangreiche Untersuchungen durch, bei denen die Daten von etwa 263.000 Personen aus ganz England ausgewertet wurden.

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Sport am Wochenende genauso gesund wie tägliches Training

Britische Forscher haben jetzt gezeigt, dass unregelmäßiger, aber intensiver Sport genauso effektiv wirkt wie ein regelmäßiges und moderat durchgeführtes Training. Die Ärzte und Sportwissenschaftler aus Großbritannien veröffentlichten ihre Untersuchungsergebnisse nun im Fachmagazin JAMA Internal Medicine.

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Placebo-Wirkung – Das geht auch beim Sport

Die Sportwissenschaftler der Universität Freiburg haben für ihre Studie 76 Probanden im Alter von 18 bis 32 Jahren getestet. Diese Personen mussten jeweils dreißig Minuten auf einem Fahrrad-Ergometer trainieren.

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Sport wie Medikamente

Die groß angelegte Studie zeigt deutlich, dass Sport durchaus in der Lage ist wie ein Medikament zu wirken. Patienten, die einen Schlaganfall erlitten, Herzprobleme haben oder von Diabetes Typ zwei betroffen sind profitieren besonders von Bewegung.

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60-Sekunden-Übung soll 45-Minuten-Workout ersetzen

Eine jüngst durchgeführte Studie soll tatsächlich zeigen, dass man mit einem zeitlich sehr geringen Aufwand den gleichen Effekt erzielen kann wie mit einem 45 Minuten dauernden Fitness-Training. Dieses sogenannte Intervall-Training könnte also nicht nur überaus wirksam sein, sondern könnte auch viel Zeit sparen.

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Tanzen gegen Vergesslichkeit

Jetzt haben deutsche Forscher untersucht, ob es möglich ist durch das Erlernen von Tänzen die körperliche Bewegung mit dem Denkvermögen zu verknüpfen. Dadurch könnten gerade älteren Menschen die Gelegenheit bekommen geistig fit zu bleiben. Um das zu testen hat man sechzig Probanden, alle um die siebzig Jahre alt, sechs Monate lang begleitet und eine Studie angefertigt.

Sport und Dehnen

Richtiges Dehnen - Nach dem Sport ist das viel wichtiger als vorher!

Sport ist ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag. Er ist gesund, erhöht die körperliche Belastbarkeit und mildert den täglichen Stress. Doch auch beim Sport gibt es einige wichtige Dinge zu beachten, wenn man wirklich richtig davon profitieren will.

So dachte man bisher!

Richtig ausgeführtes Dehnen vor dem Sport gehört dazu. Es verhindert weitgehend, dass schmerzhafte Verletzungen entstehen können und beugt dem unangenehmen Muskelkater vor. Darüber waren Experten sich bis vor kurzem einig.

Durch wissenschaftliche Studien ist diese These bisher aber nie eindeutig bewiesen worden. Bei manchen Sportarten ist es sogar ganz verkehrt vor dem Training zu dehnen. Zum Beispiel bei all den Aktivitäten, bei denen Schnellkraft im Vordergrund steht. Dazu gehören unter anderem auch Fußball oder Gewichtheben.

Aufwärmen reicht aus!

Viel wichtiger, als sich vor dem Sport zu dehnen, ist es sich richtig aufzuwärmen. Beim Joggen bedeutet das also die ersten Minuten ganz langsam und gemächlich zu laufen. Das reicht bereits aus, um einen guten Schutz vor möglichen Verletzungen zu erlangen.

Vorher dehnen bedeutet weniger Leistung

Wer aber unbedingt vor dem Sport dehnen will, etwa weil er sich dann einfach besser und sicherer fühlt, muss aber dennoch keine große Angst haben etwas falsch zu machen. Er mindert jedoch seine Leistungsfähigkeit um zwei bis fünf Prozent.

Ältere Menschen und gestresste Freizeitsportler profitieren allerdings eher vom Dehnen. Sie werden durch Dehnen etwas beweglicher.
Leistungssportler, die ihre maximale Kraft benötigen, sollten dem Dehnen hingegen eher kritisch gegenüber stehen. Sie werden dadurch anfälliger für Verletzungen, weil sie sowieso schon sehr beweglich sind. Wer beim Sport eine maximale Beweglichkeit benötigt, wie etwa Hürdenläufer, Schwimmer oder Turner, sollte Dehnen daher eher durch Aufwärmen ersetzen. Das gilt übrigens auch für Kampfsportler und Ballett-Tänzer.

Schutz vor Muskelkater bietet Dehnen aber ganz sicher nicht. Man verhindert damit lediglich kurzfristig einen Krampf.

Nach dem Sport ist Dehnen jedoch von großer Bedeutung, denn die Muskeln werden dadurch entspannt. Auch während des Sports macht Dehnen einen Sinn, nämlich eben dann, wenn sich ein Krampf ankündigt.

Mittlerweile sieht man beim Sport nicht mehr die Muskulatur selbst im Mittelpunkt des Geschehens, sondern das Bindegewebe in der Muskulatur und auch die sogenannten Faszien. Sie ziehen sich über die Gelenke von Kopf bis Fuß und geben bis heute zum Thema Dehnen noch viele Rätsel auf.

Ganz wichtig!

Niemals sollte man über die Schmerzgrenze hinaus dehnen.