Gesünder ist wer zufrieden ist

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Foto: ©iStock.com/Erik Khalitov
Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen dem Empfinden von Glück und der Gesundheit zeigen.

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Momente des Glücks empfindet jeder ganz individuell und zu den verschiedensten Anlässen. In der Forschung unterscheidet man drei Formen von Glück:

  • einzelne Momente
  • langfristige Zufriedenheit
  • der Zustand nach dem Bewältigen einer schwierigen Situation

Jede dieser drei Formen des Glücks weist im Gehirn bestimmte Aktivitätsmuster auf, die auch jeweils andere Botenstoffe freisetzen.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die den Zusammenhang zwischen dem Empfinden von Glück und der Gesundheit zeigen. Eine amerikanische Studie, die 180 Nonnen bis zu 70 Jahre lang begleitete zeigte, dass die optimistischeren Frauen durchschnittlich sieben Jahre länger lebten und eine Untersuchung, die an der Harvard-Universität durchgeführt wurde ergab, dass zufriedene Menschen seltener einen Herzinfarkt erleiden. Die Teilnehmer, die eine positive Lebenseinstellung hatten und soziale Kontakte pflegten kümmerten sich gleichzeitig auch besser um ihre Gesundheit.

Glück und Gesundheit ergänzen sich gegenseitig

Doch leider ist Lebenszufriedenheit eine Gewohnheit. Dieses Gefühl sitzt tief in den Basalganglien unseres Gehirns. Auch die Erbanlagen und Erfahrungen in der frühen Kindheit sind für unsere Grundstimmung bis zu fünfzig Prozent mitverantwortlich.

So stärken Sie Ihr Glücksgefühl:

  • Pflege der sozialen Kontakte
  • Realistische Ziele ansteuern
  • Probleme anpacken und nicht beiseite schieben
  • Auch bei Schicksalsschlägen versuchen das eigene Selbst zu stärken
  • Sich selbst und seinen eigenen Fähigkeiten vertrauen
  • Langfristige Perspektiven nicht aus dem Auge verlieren
  • Sich selbst, seine Bedürfnisse und Gefühle ernst nehmen

Fazit:
Glücksgefühle verändern sich im Laufe unseres Lebens, doch sie gehen nie gänzlich verloren. Es entsteht im Laufe der Jahre jedoch ein natürlicher Reifungsprozess. Je älter wir werden, um so mehr empfinden wir eine innere Ruhe und Zufriedenheit. Ab einem Alter von etwa fünfzig Jahren erhöht sich das Gefühl der Zufriedenheit sogar deutlich. Erstaunlich, denn die Belastungen in diesem Alter durch Schicksalsschläge, körperliche Beschwerden und seelischen Stress nehmen ja eher zu.

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Quelle: www.apotheken-umschau.de

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