Generika in der privaten Krankenkasse

Generika auch bei Privaten Krankenkassen im Trend – Nach einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherungen (WIP) setzen immer mehr Ärzte auf die Verordnung von Generika, wenn es sich um die erste Empfehlung des Medikaments handelt. Generika sind Nachahmerpräparate. Sie haben die gleiche Wirksamkeit wie das Originalpräparat, können aber von mehreren Herstellern angeboten werden, wenn der Patentschutz abgelaufen ist. Dadurch sind sie etwas kostengünstiger am Markt erhältlich und verursachen für die private Krankenkasse somit geringere Ausgaben.

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Anteil Generika in der PKV

Ganze 65 Prozent machen die Erstverordnung von Generika in der privaten Krankenversicherung aus, handelt es sich dagegen um eine Folgeverordnung, werden Generika nur in 48,7 Prozent der Fälle verschrieben. Diese Zahlen machen deutlich, dass Generika auch in der privaten Krankenversicherung zunehmend auf dem Vormarsch sind.

Verteilung bei den gesetzlichen Kassen

In der gesetzlichen Krankenversicherung dagegen machen sie einen noch höheren Anteil aus. Das liegt daran, dass gesetzlich Versicherte von den Apotheken mit dem preisgünstigsten Medikament versorgt werden müssen, das auf dem Markt verfügbar ist. Das sind in aller Regel nicht die Originalpräparate, sondern die unterschiedlichsten Generika, die preiswerter zu beziehen sind.

Zukünftige Entwicklungen

Sowohl die gesetzliche Krankenversicherung als auch die private Krankenversicherung, müssen die Wirtschaftlichkeit ihrer Tarife stets im Auge haben. Gerade der Zusatzbeitrag in der GKV oder die Berichte über Beitragserhöhungen in der PKV, zeigen wie relevant dieses Thema ist. Der Einsatz von Generika könnte zumindest ein Baustein sein, um die Krankenversicherung für alle Beteiligten bezahlbar zu lassen. Denn die Kosten steigen mit zunehmender Alterung der Gesellschaft. Und dies ist aktuell der Fall. Damit ist es ein guter Weg zumindest die wirtschaftliche Effizienz zu erhöhen. Sicherlich kann der Einsatz von Generika in der privaten Krankenkasse nicht allein für eine gesunde und stabile wirtschaftliche Situation sorgen. Dennoch könnte es ein Baustein von vielen sein, welcher die private Krankenversicherung auch zukünftig bezahlbar macht. Gerade der Wettbewerb zwischen der GKV und der PKV, aber auch der privaten Versicherer untereinander, sorgt jedoch auch in Zukunft dafür, dass die Versicherer gezwungen sind die Kosteneffizienz im Auge zu behalten. Dank der zahlreichen Möglichkeiten, den Preis für die PKV zu vergleichen, erhalten heute auch die Versicherten ein transparentes Bild der Versicherungslandschaft. Diese ist zumindest hinsichtlich Preis und Leistung schnell zu erfassen.

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