Gefährliches Bauchfett


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In verschiedenen Studien ließ sich nun nachweisen, dass mit jedem Kilo Gewichtsverlust auch der Taillenumfang um etwa einen Zentimeter schwindet.

Es gibt definitiv kein gesundes Übergewicht und Rettungsringe rund um die Taille bedeuten fast immer Gefahr.

Das sehen auch die Mediziner des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der TU München so. Zuviel Gewicht ruft Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen hervor und schadet auch den Gelenken.

Dieses Risiko erhöht sich mit zunehmendem Fettanteil. Besonders kritisch ist dabei das Fett, das wir am Bauch entwickeln. Es gibt jedoch zwei Arten von Fett, das riskante viszerale Bauchfett und das harmlosere Fett in der Unterhaut.

Als Faustregel gilt:
Wer als Frau mehr als 80 cm und als Mann über 94 cm Taillenumfang aufweist, ist definitiv gefährdet.

Das einzig Gute am Viszeralen Fett am Bauch ist, dass es leichter abzubauen ist als das Fett in der Unterhaut. Das sollte Ansporn genug sein, den Kilos den Kampf anzusagen.

Dabei helfen jedoch keine besonderen Diäten. Obst, das schlank macht gibt es nicht, auch keine Nahrungsmittel, die den Körper dazu bringen Fett zu verbrennen. Ebenso wenig liegt es an schlimmen Kohlenhydraten und gefährlichem Zucker, wenn man seine Rettungsringe nicht loswird.

Einzig und allein zählt die Energiebilanz. Wenn man also mehr Kalorien verbraucht als man zu sich nimmt, nimmt man auch ab. Dabei ist es egal, ob es sich um Zucker, Fett oder Kohlenhydrate handelt. Alles macht gleichermaßen dick. Essen wir zuviel, sammelt sich das in den Fettzellen, also auch im Bauchraum, an.

In verschiedenen Studien ließ sich nun nachweisen, dass mit jedem Kilo Gewichtsverlust auch der Taillenumfang um etwa einen Zentimeter schwindet.

Am besten wirkt sich der Verzicht von Kalorien in Verbindung mit Sport aus. Denn durch Sport werden Muskeln aufgebaut und der Stoffwechsel angeregt. Dadurch verbrennt man auch im Ruhezustand mehr Kalorien.

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