Forschungsprojekt Fibromyalgie am Universitätsklinikum Bochum


Foto: ©iStock.com/Tempura
Die LWL-Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum beginnt jetzt ein Forschungsprojekt zur Fibromyalgie.

Chronische Schmerzkrankheiten sind heute weit verbreitet. Für Betroffene von Schmerzkrankheiten bedeutet dies eine deutlich verminderte Lebensqualität und für das Gesundheitssystem sehr hohe Kosten.

Hierbei fallen knapp 40 Milliarden Euro pro Jahr für Behandlungen, Krankengelder, Arbeitszeitverluste und Vorruhestände an. Gerade die Fibromyalgie spielt hierbei eine wichtige Rolle. Umso erstaunlicher ist, dass die Ursache, weshalb Fibromyalgie ausbricht, bislang noch nicht umfassend geklärt ist.

Die LWL-Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum beginnt jetzt ein Forschungsprojekt, um die für den Schmerz verantwortlichen Hintergründe im Gehirn zu verstehen. Im nächsten Schritt sollen darauf beruhend entsprechende Verbesserungen in der Schmerzbehandlung erreicht werden. Für das Forschungsprojekt sucht die Universitätsklinik jetzt Schmerzpatienten.

In der Vergangenheit wurden stets nur bei gesunden Probanden die für den Schmerz verantwortlichen Hintergründe im Gehirn untersucht. Dementsprechend sind diese Mechanismen ausgerechnet bei Schmerzpatienten wenig erforscht. Insbesondere die Erforschung eben jener Mechanismen dürfte helfen, um besser für den chronischen Schmerz eine entsprechende Therapie zu entwerfen.

Prof. Dr. Martin Diers, von der LWL-Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bochum, hat hierzu ein neues Forschungsprojekt aufgesetzt. Schwerpunkt der Forschung ist die Fibromyalgie. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. In der Studie werden gesunde Menschen mit Schmerzpatienten verglichen und dabei im Magnetresonanztomografen (MRT) untersucht.

Die Universitätsklinik sucht für das Forschungsprojekt Fibromyalgie-Patienten und gesunde Probanden

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Der Proband muss für ca. 100 Minuten ruhig im MRT liegen können
  • keine Metallteile
  • keine elektrisch arbeitenden Gesundheitshilfen im Körper
  • keine großen Tätowierungen

Allen Teilnehmern wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Interessierte können sich unter folgenden Kontaktdaten mit dem Stichwort „Fibromyalgie-Patient/in“ bzw. „gesunde(r) Proband/in“ melden:

  • Telefon: 0234 5077-3226 (Anrufbeantworter)
  • E-Mail:

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Quelle: http://psychiatrie.lwl-uk-bochum.de/die-klinik/aktuelles/lwl-universitaetsklinikum-bochum-erforscht-die-krankheit-fibromyalgie

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