Förderung der Berufsunfähigkeitsversicherung kaum genutzt

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Staatliche Förderung der Berufsunfähigkeitsversicherung werden kaum inkludiert

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Eine aktuelle Umfrage des 1A Verbraucherportals zwischen April und Mai 2014 hat ergeben, dass die seit dem 01.01.2014 mögliche staatliche Förderung der Berufsunfähigkeitsversicherung bislang nur von einem Versicherer uneingeschränkt, von einem zweiten eingeschränkt in die Policen eingebaut wurde. Die übrigen Anbieter fördern bislang keinen Tarif und planen dies auch nicht für die Zukunft. Die Förderung bewirkt einen verbesserten steuerlichen Abzug der gezahlten Prämien zur BU-Police und soll die Deutschen motivieren, in diese wichtige Vorsorge zu investieren. Da jedoch der staatliche Zuschuss an genau definierte Voraussetzungen gebunden ist, bieten ihn die meisten Versicherer gar nicht erst an.

Im Ergebnis der Umfrage wurde festgestellt, dass nur ein Versicherer – die Barmenia – eine staatlich geförderte BU-Direktversicherung anbietet, die zweite Versicherung mit einem entsprechenden Ansatz ist die HanseMerkur. Hier gibt es die staatliche Förderung nur beim Abschluss einer Basisrente, in der die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) eingeschlossen ist. Das 1A Verbraucherportal hatte 21 Versicherer befragt, von denen 14 Gesellschaften eine derartige Planung klar verneinten und fünf Versicherer keine Auskunft gaben.

Woran scheitert die staatlich geförderte BU-Police?

Das AltvVerbG – Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz – sollte für den Abschluss von mehr BU-Policen sorgen, weist jedoch möglicherweise einen Konstruktionsfehler auf. Die steuerliche Förderung ist nämlich an die Bedingung geknüpft, dass eine lebenslange Berufsunfähigkeits-Rente vereinbart wird, während klassische BU-Policen diese Rentenzahlung nur bis zum Beginn der Altersrente vorsehen. Geförderte Policen wären daher deutlich teurer und werden von den Kunden weder nachgefragt noch von den meisten Versicherern angeboten.

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