Finanztest mit neuem Pflegegeldtest

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Im Test betrachtet wurden 88 Pflegetagegeldtarife, im Fokus stand dabei das Leistungsniveau.

Gerade erst hat Ökotest die wichtigsten Pflegetagegeldpolicen am Markt betrachtet, nun geht Finanztest mit einer weiteren Analyse an die Öffentlichkeit. Im Test betrachtet wurden 88 Pflegetagegeldtarife, im Fokus stand dabei das Leistungsniveau. Analysiert wurden ungeförderte Tarife, Pflege-Bahr-Vorsorgen und Kombitarife, die beide Varianten vereinen. Die Modellkunden wurden jeweils mit 45 Jahren und mit 55 Jahren angegeben. Unter anderem wurde untersucht, wie gut der geschätzte Bedarf bei einem Pflegefall abgesichert war.

Im Test konnten fünf Angebote für beide Modellkunden überzeugen, darunter befanden sich ungeförderte Tarife und Kombiangebote. Nach Meinung von Finanztest war die Pflege-Bahr aber bei keinem Modellkunden überzeugend. Damit fällt Stiftung Warentest ein ähnliches Urteil über die Förderpflege wie Ökotest vor wenigen Wochen.
Für den 45 Jahre alten Modellkunden wurde bei den ungeförderten Angeboten die Württembergische mit dem Tarif PTPU auf den ersten Platz gewählt, es folgte die HanseMerkur mit dem Tarif PA. Doch auch die Deutsche Familienversicherung (DFV) konnte mit dem Tarif Deutschland-Pflege punkten. Schließlich überzeugte die HanseMerkur mit ihrem Kombitarif PA und PB. Für den 55 Jahre alten Kunden wurde nur der ungeförderte Tarif PTPU der Württembergischen mit der Note „Sehr gut“ bewertet.

Auffallend war im Test das recht große Preisspektrum. Ein 45 Jahre alter Modellkunde zahlt für die gewählte Pflegevorsorge etwa 56 Euro. Wer den Vertrag erst im Alter von 55 Jahren beginnt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen, eine Versicherungspolice kostet dann schon rund 80 Euro. Das zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig über den Abschluss einer Pflegeversicherung nachzudenken. Auffallend ist auch, dass die Förderpflege offenbar wiederum nicht mit den besten Ergebnissen abschneidet. Finanztest folgt hier der Meinung von Ökotest, die dieses Urteil schon vor wenigen Wochen veröffentlicht hatte. Außerdem bleibt Finanztest offenbar bei der Meinung, die schon im letzten Stiftung Warentest-Urteil zur Förderpflege ermittelt wurde.

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