Fibromyalgie Ernährung: Kann eine bestimmte Ernährung helfen?

Fibromyalgie Ernährung
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Fibromyalgie Ernährung – Ernährungsempfehlungen bisher noch nicht Aussagekräftig genug.

Für die Patienten mit einer Fibromyalgie gibt es bis heute kein einheitliches Therapiekonzept, es kursieren jedoch die verschiedensten Ratschläge zu Lebensmitteln oder bestimmten Diäten, die helfen sollen. Oftmals wird eine komplette Ernährungsumstellung empfohlen. Es gibt aber immer noch keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse zu einer positiv wirkenden Form der Ernährung auf eine Fibromyalgie. Die Fibromyalgie verursacht neben starken Schmerzen in verschiedenen Körperregionen auch unangenehme Schlafstörungen, belastende Depressionen oder Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Wodurch diese Probleme verursacht werden, ist bis heute immer noch nicht bekannt.

Fibromyalgie Ernährung: Noch kein sicherer Beweis für die Richtigkeit einer bestimmten Ernährung

Die sogenannte multimodale Therapie scheint bei dieser Erkrankung zur Zeit jedoch am erfolgreichsten zu sein. Sie beinhaltet neben Entspannungsübungen, ein körperliches Training sowie psychotherapeutische Verfahren. Vorübergehend werden auch Antidepressiva und Schmerzmittel eingesetzt. Der Nutzen all dieser Maßnahmen scheint gegeben zu sein. Nicht so bei den Ernährungsempfehlungen. Hier fehlen verlässliche Daten durch Studien, auch wenn einige, kleinere Untersuchungen durchgeführt wurden, die gewisse Erfolge verzeichnen konnten. Es gab jedoch keinen sicheren Beweis für die Richtigkeit einer bestimmten Fibromyalgie Ernährung.

Die aktuellen Leitlinien zur Behandlung einer Fibromyalgie beinhalten daher auch keine Empfehlungen zu einer besonderen Kost. Auch Nahrungsergänzungsmittel sind keine sichere Lösung. Weder Vitamine, L-Carnitin noch Magnesium sind hilfreich bei der Behandlung der Fibromyalgie. Das sagen auch die Wissenschaftler und warnen eher vor unangenehmen Nebenwirkungen oder gefährlichen Überdosierungen.

Fibromyalgie Ernährung Studien

Dennoch zeigte sich in mehreren, sehr kleinen Studien, dass gewisse Nahrungsmittel doch einen Einfluss auf die Erkrankung haben könnten. Verglichen wurden vegetarische Ernährung, salzarme, vegetarische Rohkost und die Wirkung der Substanz Amitriptylin. Sieger war der Wirkstoff, auch wenn die verschiedenen Diäten die Schmerzen um einiges minimieren konnten. In einer amerikanischen Studie zeigte sich zudem, dass der Verzicht auf Gluten eine sensationelle Reduzierung von bis zu 50 Prozent der Schmerzen verzeichnete. Allgemein gültige Empfehlungen konnte man aber aufgrund der geringen Anzahl an Probanden bei all diesen Untersuchungen dennoch nicht herausgeben.

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