Fette Nahrung als Diät?

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Foto: ©iStock.com/Tempura
Britische Forscher behaupten, dass Kohlenhydrate viel dringender gemieden werden müssten, Fett aber eben auf gar keinen Fall fehlen dürfte.

Viele Menschen, die unbedingt abnehmen möchten, verzichten zuerst einmal auf Fett. Das kann allerdings falsch sein. Denn der Körper braucht Fette. Sie besitzen viel Energie und tragen zur Erhaltung der Gesundheit bei. Fette sind sogar notwendig, um bestimmte Vitamine für den Körper verwertbar zu machen.

Bei den Fetten wird zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Gesättigte Fettsäuren werden als gesundheitsschädlich eingestuft, die ungesättigten Fette, unter ihnen besonders die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sind äußerst wichtig für den Körper.

Doch kann Fett auch beim Abnehmen helfen?

Britische Forscher sollen das tatsächlich nachgewiesen gehaben. Die Forscher des “National Obesity Forum” und der “Public Health Collaboration empfehlen daher den Verzehr von Fett.

Sie behaupten, dass Kohlenhydrate, ganz besonders Zucker, viel dringender gemieden werden müssten, Fett aber eben auf gar keinen Fall fehlen dürfte. Ganz besonders die ungesättigten Fettsäuren sollten verzehrt werden, meinen die Mediziner, denn sie sind besonders wichtig für ein gesundes Leben.

Wer bei einer Diät weniger Fett zu sich nimmt, verzichtet natürlich nicht nur auf die schlechten, gesättigten Fette, sondern nimmt meist auch zu wenig der guten, ungesättigten Fette zu sich. Gerade die ungesättigten Fette, die in Nüssen, Milch, Fisch, Oliven, Avocados, Eiern und Käse stecken, stärken aber das Herz und senken die Diabetes-Gefahr.

Fazit:
Die neusten Studien zeigen sehr deutlich, dass der Verzehr von viel gutem Fett nicht zu Übergewicht führt, das Gegenteil ist sogar der Fall. Dagegen fördern der Verzicht auf Fett, das penible Zählen von Kalorien und der Verzehr von zu vielen Kohlehydraten das Übergewicht. Daher raten die Forscher lieber auf Kohlehydrate zu verzichten und stattdessen fettiger zu essen, um schlank zu werden und zu bleiben.

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Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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