Falscher Ansatz von Diäten

suppeEine aktuelle repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung kommt zum Ergebnis, dass es vielen Menschen sehr schwer fällt das erreichte Gewicht nach einer Diät zu halten. Die häufigsten Gründe für die erneute Gewichtszunahme weisen dabei auf das Problem hin, welches häufig Diäten anhängt. Denn eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsweise kann auch nur kurzfristig Erfolgreich sein.

Kostenlose Beratung und Vergleich Zusatzversicherung >>

Ergebnisse der Umfrage – Begründungen für Scheitern nach einer Diät

Knapp 60 Prozent der Befragten gaben an, dass die Ernährungsweise welche vor der Diät gewohnt war, sich wieder eingeschlichen hatte und damit die alten Essgewohnheiten irgendwann sich wieder durchgesetzt haben. Rund 50 Prozent haben einfach keine Lust auf Sport. Knapp ein Viertel nennt Zeitmangel als Grund für eine nicht ausgewogene Ernährung. Die Befragten hatten in den vergangenen fünf Jahren mindestens einmal versucht, ihr Gewicht mit Hilfe einer Diät zu verringern.

Die Begründungen zeigen sehr deutlich, dass vermutlich bei den Diätversuchen keine nachhaltige Strategie zum Einsatz kam. Gerade der häufigste Grund (alte Essgewohnheiten) lässt vermuten, dass der Ernährungsplan entweder zu kompliziert war, mit sehr viel Verzicht verbunden war oder einfach zu Aufwändig war. Diäten welche solche Merkmale mit sich bringen, können in der Regel nicht einen langfristigen Erfolg erzielen. Denn kaum jemand möchte den Rest seines Lebens Kalorien zählen oder auf ganze Lebensmittelgruppen verzichten.

Eine langfristige Strategie könnte zum Beispiel darin bestehen den Menschen entsprechendes Wissen zu Lebensmitteln zu vermitteln. Wer ausreichend informiert ist hinsichtlich des eigenen Energiebedarfes und der entsprechenden Energiewerte der einzelnen Lebensmittel, kann sehr schnell entscheiden welche Nahrung in welchen Mengen auf den Tisch kommt. Der große Vorteil hierbei ist, dass das einmal erworbene Wissen dazu führt, dass bereits beim Einkauf im Supermarkt entsprechend ausgewählt wird. Wie das Essen dann zubereitet wird, ist dann beinahe unerheblich. Wichtig ist, dass die Ernährung an sich weiterhin Spaß macht, schmeckt und nicht aufwändig oder kompliziert wird. Mit diesen Merkmalen lässt sich auch der dritthäufigste Grund für ein Scheitern (Zeitmangel)beseitigen. Denn mit dem Wissen und dem routinierten Umgang ändert sich am Zeitaufwand zu alten Essgewohnheiten nichts.

Auch beim Thema Sport gilt, dass die sportliche Bewegung ansonsten nicht besonders aufwändig sein sollte. Wer erst weite Strecken zurücklegen muss um zum Sportplatz zu kommen oder eine komplizierte Ausrüstung benötigt, läuft eher Gefahr den Sport nicht langfristig auszuüben. Ideal ist es wenn sich der Sport einfach in den Alltag integrieren lässt und vielleicht sogar noch einen weiteren Nutzen mit sich bringt. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist das Fahrradfahren, welches auch als Fortbewegungsmittel für den Arbeitsweg genutzt werden kann.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.