Ernährungsstudie: Übergewicht in Deutschland und weltweit

canapesDie Hälfte der erwachsenen Menschen in Deutschland ist zu dick

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Eine Anfang Juni 2014 vorgestellte Studie der Washingtoner Universität zum weltweiten Übergewicht belegt eine dramatische Zunahme schlechter Ernährung, mangelnder Bewegung, daraus folgendem Übergewicht und Begleiterkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Die Forscher des Instituts für Gesundheitsforschung (IHME – Institute for Health-Metrics and Evaluation) identifizierten zehn Länder, in denen besonders viele übergewichtige Menschen leben. Dazu gehört auch Deutschland, wo die Hälfte der Erwachsenen zu dick ist, andere Staaten sind bekanntermaßen die USA, aber auch erstaunlicherweise China und Indien. Die Ergebnisse wurden jetzt im britischen „Lancet“ veröffentlicht. Insgesamt betrifft Übergewicht rund 30 Prozent der Weltbevölkerung. Die Washingtoner Wissenschaftler werteten Daten aus 180 Staaten aus, die über reichlich drei Jahrzehnte erhoben worden waren.

Dramatischer Anstieg der Fettleibigkeit

Der Ausgangspunkt der Untersuchung war das Jahr 1980, in welchem 857 Millionen Menschen auf der Erde als übergewichtig galten. Im Jahr 2013 waren es 2,1 Milliarden, wobei diese Zunahme weit über dem Wachstum der Weltbevölkerung liegt. Eine neue Entwicklung ergibt sich in der Verteilung der Übergewichtigen, die nun in Industrie- und Entwicklungsländern gleichermaßen anzutreffen sind. Das war im ausgehenden 20. Jahrhundert noch anders, damals betraf dieses Problem ausschließlich die Industrienationen. In Deutschland sind laut der Studie 64 Prozent der männlichen und 49 Prozent der weiblichen Bevölkerung über 20 Jahre übergewichtig.

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