Erkältung oder Grippe – die Unterschiede

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Gerade für Menschen die in Großraumbüros tätig sind, kann es sich bisweilen so anfühlen als würden gleich mehrere Erkältungswellen sie treffen.

Mit der Winterzeit kommt regelmäßig auch die Zeit der Erkältungen und auch der Grippe.
Gerade für Menschen die in Großraumbüros tätig sind, kann es sich bisweilen so anfühlen als würden gleich mehrere Erkältungswellen sie treffen. Doch zu Beginn der Symptome, wie beispielsweise einer verschnupften Nase oder einen kratzenden Hals, wissen die meisten noch gar nicht ob es sich um eine Erkältung oder um eine Grippe handelt.

Erkältung oder Grippe – die Unterschiede

Ob eine Erkältung oder die Erkrankung an einer Grippe vorliegt, lässt sich anhand der jeweiligen Symptome recht leicht bestimmen. So äußert sich eine Erkältung mit einem zunächst langsam beginnenden Schnupfen. Zudem fühlt man sich allgemein müde und kraftlos. Ebenfalls können Gliederschmerzen, Husten und ein leichtes Fieber auftreten. Bei einem normalen Verlauf ist eine Erkältung aber nach rund einer Woche überstanden. Im Gegensatz zu einer Erkältung ist bei einer Grippe ein plötzlich einsetzendes und hohes Fieber charakteristisch. Außerdem fallen die Krankheitssymptome wesentlich schwerwiegender aus. Verursacht wird eine Grippe durch Influenzaviren, während sich eine Erkältung aufgrund unterschiedlichster Virenarten wie Entero- und Rhinoviren entwickeln kann.

Impfung gegen die Grippe

Mithilfe einer Grippeschutzimpfung lässt sich der Erkrankung wirksam vorbeugen. Im Rahmen der Impfung wird ein Totimpfstoff gespritzt. Auf diesen Stoff reagiert das Immunsystem mit der Produktion von Antikörpern, wodurch sich der Grippeschutz ergibt. Zu beachten ist jedoch, dass die Vornahme einer Grippeimpfung keinen 100-prozentigen Schutz gewährt. Allerdings ist zu beobachten, dass Erkrankungen, die trotz einer Impfung auftreten, deutlich leichter verlaufen.

Bester Zeitpunkt und Kosten der Impfung gegen Grippe

Eine Grippeschutzimpfung sollte einmal pro Jahr vorgenommen werden. Die Zusammensetzung des Impfstoffes wird fortlaufend verändert, da sich ebenso die Grippeviren kontinuierlich wandeln. Die Kosten einer Grippeschutzimpfung werden von vielen Krankenkassen übernommen, speziell für die Altersgruppe ab 60 Jahre. Falls sie eigenständig zu entrichten sind, muss mit Kosten von rund 30 Euro gerechnet werden. Der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist wiederum die Zeit von Oktober bis November, da der Höhepunkt der jährlichen Grippewellen oftmals im Januar und Februar liegt. In dieser Zeitspanne ist folglich die Ansteckungsgefahr auch am höchsten.

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