Erhöht Süßstoff das Risiko an Demenz zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden?

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Foto: ©iStock.com/Sashkinw
Durch die Framingham-Herz-Studie wurde jetzt bekannt, dass diese Süßmacher das Risiko an Demenz und Schlaganfall zu erkranken erhöhen könnten.

Seit bereits einiger Zeit wird der Konsum von Zucker von immer mehr Menschen als kritisch betrachtet. Gerade wenn es um Übergewicht geht. Jetzt steht auch Süßstoff im Verdacht sehr schädlich für die Gesundheit zu sein.

Durch die Framingham-Herz-Studie wurde nun nämlich bekannt, dass diese Süßmacher das Risiko an Demenz und Schlaganfall zu erkranken erhöhen könnten. Damit scheinen Süßstoffe weitaus gefährlicher zu sein, als man das bisher angenommen hat. Es ist durchaus möglich, dass künstliche Süßstoffe eine Gefahr für unser Gehirn sind.

Von Zucker vermutet man seit langem, dass er der Auslöser zahlreicher Erkrankungen sein könnte. Daher denkt man mittlerweile sogar über eine Zuckersteuer nach. Viele von uns verzichten aus diesem Grund auf den Genuss von Zucker und greifen zu künstlichen Süßungsmitteln, wie Aspartam und Stevia. Doch das scheint mindestens genauso gefährlich zu sein. Forscher aus Boston stellten das anhand der sogenannten „Framingham-Herz-Studie“ fest. So könnte es einen Zusammenhang zwischen Süßstoffen und der Entstehung von Schlaganfall sowie Demenz geben.

Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler über einen Zeitraum von zehn Jahren fast 3.000 Erwachsene ab einem Alter von 45 Jahren. Das Ergebnis ist erschreckend. Wer mehr als einmal pro Woche zu künstlich gesüßten Produkten greift, hat ein um das Dreifache erhöhtes Risiko einen Schlaganfall zu erleiden.

Eine weitere Untersuchung mit Teilnehmern, die älter als 60 Jahre waren, zeigte außerdem eine deutliche Tendenz zu Demenz, die beim Konsum von Süßstoff auftrat, sich aber beim Genuss von Zucker nicht präsentierte.

Fazit:
In Panik sollte man wegen der Ergebnisse der Studie auf keinen Fall geraten. Sie bewertete zwar viele zusätzliche Faktoren, wie Lebensumstände und Ernährungsgewohnheiten, aber berücksichtigte beispielsweise keine Wechselwirkungen mit anderen Krankheiten der Probanden.
Es ist also bislang noch nicht eindeutig bewiesen, ob und wie künstliche Süßungsmittel das Gehirn direkt schädigen.

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Quelle: evivam.de

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