Energy-Drinks – Bald Verbot?

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Seit Jahren wird von Seiten der Verbraucherschützer und Ärzte gewarnt und ausdrücklich auf die Gefahren für die Gesundheit aufmerksam gemacht.

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Sie werden als wohltuende Muntermacher angepriesen, doch Energy-Drinks sollen auch Gefahren mit sich bringen können. Bei Jugendlichen ist das Getränk, das sowohl Koffein als auch Taurin enthält, jedoch ganz besonders beliebt und wird oft auch noch mit Alkohol gemischt. Seit Jahren wird von Seiten der Verbraucherschützer und Ärzte gewarnt und ausdrücklich auf die Gefahren für die Gesundheit aufmerksam gemacht. Jetzt ist man zumindest soweit einig, dass über ein Verkaufsverbot für unter 16-Jährige nachgedacht wird.

Der Koffein-Gehalt ist bedenklich

Im Monat Mai wurde eine Studie an die Öffentlichkeit gebracht. Sie belegt, dass mittlerweile beinahe siebzig Prozent der Teenager in Europa Energy-Drinks zu sich nehmen. Ein Viertel von ihnen trinkt drei oder mehr Dosen am Tag, oft in kurzen Zeitabständen. Damit könnte die als unbedenklich eingestufte Dosis an Koffein überschritten werden.

Mögliche Folgen für die Gesundheit

Da Gesundheitsexperten schon lange vor den Gefahren der Drinks warnen, wurde jetzt eine Internetseite gestartet. Dort wird eindrucksvoll demonstriert, was im Körper geschieht, wenn man Energy-Drinks zu sich nimmt.

In leichten Fällen kann es durch den Genuss der Drinks zu Herz-Rasen oder hohem Blutdruck kommen. Doch es können auch weitaus schlimmere Erkrankungen auftreten. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet aktuell darüber, dass die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch darauf hinweist, dass die Getränke sogar Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen auslösen können. Die Gesellschaft der Europäischen Kinder-Kardiologen fordert daher ein europaweites Verkaufsverbot von Energy-Drinks, zumindest für Minderjährige.

Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke sind aktuell noch der Ansicht, dass Verbote nichts nützen. Vielmehr ist es ihrer Meinung nach richtig, das Bewusstsein der Konsumenten zu schärfen.

Fazit
Aufklärung ist also angesagt. Noch in diesem Jahr soll daher eine Aufklärungskampagne zu Energy-Drinks und anderen koffeinhaltigen Lebensmitteln anlaufen. Viele Ärzte halten solch eine Maßnahme jedoch für unverantwortlich und nicht ausreichend. Sie fordern ein rigoroses Verbot.

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