Eisenmangel bei Frauen- So kann man ihn vermeiden

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Foto: ©iStock.com/AlexanderNovikov
Vegetarier leiden nicht häufiger an einem Eisenmangel als „Fleischesser“.

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Wer schnell aus der Puste kommt, müde und abgeschlagen ist, könnte eventuell einen Eisenmangel haben. Frauen sind davon meist eher betroffen. Durch eine Mangel-Ernährung ist der Eisenmangel in unseren Breitengraden jedoch recht selten bedingt. Eisen zählt jedoch, neben Folsäure und Jod, zu den Nährstoffen, die sich nicht ausschließlich über eine ausgewogene Ernährung abdecken lassen, besonders bei Frauen, denn sie verlieren viele Jahre lang durch die monatliche Regelblutung Eisen.
Im Alter zwischen 19 bis 50 Jahren beträgt die empfohlene, tägliche Zufuhr daher 15 Milligramm, in der Schwangerschaft sogar doppelt so viel. Fünfzig Prozent der Frauen in der westlichen Welt sind aus diesem Grund nicht ausreichend mit Eisen versorgt und können unter Umständen sogar eine Blutarmut entwickeln. Doch auch ein starker Blutverlust durch Unfall, Operation, Geburt oder häufiges Blutspenden und unbemerkte, winzigste Blutungen im Magen-Darm-Trakt verursachen oft einen Eisenmangel.

Bitte nicht bedenkenlos überdosieren!

Eisen zählt zu den Spurenelementen. Es hat wichtige Aufgaben im Körper und ist für den Sauerstofftransport im Körper zuständig. Auf eigene Faust sollte man Eisenpräparate jedoch nicht zu sich nehmen, denn eine Überdosierung des Spurenelementes kann unangenehme Verstopfung verursachen und eventuell sogar das Risiko für Herzleiden oder Krebs erhöhen.

Vegetarier leiden übrigens nicht häufiger an einem Eisenmangel als „Fleischesser“.
Allerdings zieht der Körper sich bei ihnen das Eisen aus dem Depot des Körpers, wenn die pflanzliche Kost nicht vollwertig genug ist. Wer seinem Körper durch die tägliche Ernährung ausreichend Eisen anbieten möchte, sollte vor allem bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten einiges beachten.

Die richtige Kombination ist das Geheimnis!

Vitamin C steigert nämlich die Aufnahmefähigkeit von Eisen im Darm. Daher sollte man eisenhaltiges Getreide zusammen mit viel frischem Obst- oder Gemüse verzehren.
Produkte aus den Getreidesorten Hirse, Hafer oder Weizen sind hierfür sehr empfehlenswert, ebenso Linsen und Erbsen. Nicht-Vegetarier decken ihren Eisenbedarf schon mit zwei bis drei Fleischmahlzeiten von jeweils 100 Gramm in der Woche!

Wichtig:
Zum Essen bitte nie Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Sie enthalten sogenannte Gerbstoffe, welche die Eisenaufnahme hemmen, genau wie Kalzium in Milchprodukten dies auch tut.

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