Einlagen

LexikonEinlagen gelten als Hilfsmittel, sie werden von einem Orthopädischen Schuhmacher oder von einem Orthopädietechniker angefertigt. Dazu wird zuerst eine Diagnose der Fehlstellung erstellt, die zum Beispiel einen Spreizfuß, einen Knickfuß, einen Plattfuß, einen Hohlfuß oder einen Spitzfuß feststellen kann. Danach wird eine Einlage angefertigt, die immer auf die Fußform abgestimmt sein muss.

Unterschiede Einlagen

Einlagen unterscheiden sich in Material, Ausführung und Länge. Während früher vor allem Aluminium, Duraluminium oder Holz zum Einsatz kam, werden heute Carbon, Edelstahl, thermoplastische Kunststoffe, Kork oder Schaumstoff verwendet. Ein Lederbezug oder ein Stoffbezug ergänzen die Einlage, die damit auch noch optisch ansprechend aussieht. Je nach Behandlungszweck sind außerdem randlose Einlagen, Schaleneinlagen, Einlagen mit Außenrand oder sensomotorische Einlagen zu differenzieren. Ein Keil zur Unterstützung von Ferse oder Vorfuß kann bei Bedarf angebracht werden.

Eine gute Einlage wird immer nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten angefertigt. Wer regelmäßig Einlagen für alle Schuhe benötigt, sieht sich mit einem entsprechenden Kostenfaktor konfrontiert. In der Regel wird ein Teil der Kosten von der privaten Krankenversicherung übernommen, üblich ist eine Erstattung in Höhe von rund 80 Prozent des Rechnungsbetrags. Private Zusatzversicherungen für Einlagen decken üblicherweise noch weitere Kostenerstattungen im ambulanten Bereich ab.

bt-kvz

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