E-Zigaretten – Kritiker warnen vor Gefahren

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Kritiker von E-Zigaretten fordern eindeutige, gesetzliche Regelungen.

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E-Zigaretten sind beliebter denn je. Doch Kritiker warnen aktuell zum Weltnichtrauchertag eindringlich vor den Gefahren. Sie fordern eindeutige, gesetzliche Regelungen. Wer häufig an einer hochdosierten E-Zigarette zieht, so die Warnung von Kritikern der E-Zigarette, soll größere Mengen verschiedener Chemikalien inhalieren, die im Verdacht stehen gesundheitsgefährdend zu sein.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Annahme, dass gerade Kinder durch die Werbung gezielt zur E-Zigarette geführt werden könnten. Gegner der E-Zigarette sehen dabei eine gewollte Zielsetzung um den Wechsel zur Tabak-Zigarette zu vereinfachen. Vom Aktionsbündnis “Nichtrauchen” und weiteren Unterstützern wird ein Verkaufsverbot für E-Zigaretten an Jugendliche unter achtzehn Jahren gefordert, egal ob es sich um nikotinfreie oder nikotinhaltige E-Zigaretten handelt.

E-Zigaretten enthalten keinen Tabak. Daher fallen sie nicht unter das Jugendschutzgesetz. Das soll jedoch noch in diesem Jahr geändert werden. Denn die, in der E-Zigarette enthaltenen Aromastoffe stehen im Verdacht gesundheitsgefährdend zu sein und sollen unter Umständen die Atemwege reizen können. Hersteller sollten daher verpflichtet werden, die Inhaltsstoffe auf ihren Produkten anzugeben. Bestimmte Substanzen müssten zudem unbedingt auf eine Höchstgrenze festgelegt werden.

Bei E-Zigaretten verdampft das inhalierte Liquid, während beim Rauchen einer normalen Zigarette die Inhaltsstoffe verbrannt werden. Beim Inhalieren mit der E-Zigarette gelangen Aerosole in die Lunge. Bei der Trägersubstanz, aus der die Liquids für E-Zigaretten zu fast 90 Prozent bestehen, handelt es sich meistens um Propylenglycol oder Glyzerin. Der dazugehörende Geschmack entsteht durch die Aromastoffe. Sie gibt es in zahlreichen Geschmacksrichtungen.

Fazit
Befürworter halten die E-Zigarette für eine gute Alternative zur richtigen Zigarette, die vielen Menschen das Leben retten könnte.

Gegner sehen in ihr dagegen eine Gefahr und verweisen auf die Gesundheitsrisiken durch die enthaltenen Chemikalien. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um das Für und Wider der E-Zigarette genauer zu analysieren.

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11 Kommentare

  1. Die von Ihnen geforderten “weiteren” Studien sind längst vorhanden. Diese widerlegen eindeutig die von Ihnen angeführten “Fakten”.
    steamers-for-fair-press.de

  2. Nur mal zur Info:
    Die gesundheitlichen Aspekte der E-Zigarette sind vielseitig und mittels Studien belegt. Ärzte empfehlen die E-Zigarette als Alternative zur Tabakzigarette.

    Medizinische Organisationen unterstützen das Dampfen und elektronische Zigaretten

    m.o.v.e. – Medical Organizations supporting Vaping and Electronic cigarettes

    AUFRUF von Ärzten, Fachkräften des Gesundheitswesens und Wissenschaftlern zur Förderung der elektronischen Zigaretten.

    “Wir appellieren an unsere Kolleginnen und Kollegen, diese Erklärung zur Unterstützung der Verdienste der elektronischen Zigaretten auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer ethischen Debatte zu unterzeichnen.”

    Professor Gerry Stimson, Jacques Le Houezec PhD, Professor Riccardo Polosa, Konstantinos Farsalinos PhD, Carmen Escrig PhD.

    und auch der ehemalige WHO-Direktor: eZigaretten retten Leben !

    Die Krankenkassen sollten sich fragen, auf welcher Seite sie stehen. E-Zigaretten-Dampfer sind definitiv Nichtraucher.

  3. Ist schon komisch, als ich die Ortsansässigen Vertreter der Krankenkassen, hier in Hof zu einer Informationsveranstaltung mit einem Vortrag von Prof Dartsch eingeladen habe, bestand kein Interesse. Die einzige Krankenkasse die sich bei mir gemeldet hatte war die AOK, um eine Absage zu geben. Mit folgender Begründung ” Wir kommen nicht, denn das würde ja aussehen wie wenn wir Werbung für die e-Zigarette machen”. Rückfragen dann von mir wieso Werbung? Antwort: ja wir wissen das die Dampfe die bessere Alternative ist zum rauchen aber wir unterstützen das nicht. Ich denke Pöla und DKFZ und WHO haben hier einen Maulkorb verpaßt

  4. Liquid besteht aus E1520, E422, Wasser, und künstlichen Aromen. Das gleiche ist in Gummibären, Mehlspeisen und Frühstückskipferl einer bekannten Fastfoodkette enthalten. Und Nikotin ist in Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten, Gurken enthalten.
    Etwas über 97 % der Dampfer waren Raucher.
    Und bei dem Argument Einstiegsdroge fragen sich viele Eltern, wo man Kinder her bekommt, die 40 Euro sparen, anstatt sich für 5 Euro Zigaretten zu kaufen.
    Die Aufzählung der Krankheiten ist wie üblich nicht vorhanden. Nur der Querverweise auf krebserregende Substanzen. Dass aber Acrolein auch beim frittieren und braten entsteht fehlt.

  5. Eigentlich warte ich schon lange darauf, dass die Krankenkassen den Umstieg der Raucher von der Tabakzigarette auf die e-Zigarette empfehlen, um die imensen Kosten durch Raucherkrankheiten zu reduzieren, was ja in ihrem Interesse sein sollte.
    Stattdessen lese ich hier den üblichen Unfug, kritiklos kopiert von Interessensgruppen, denen das e-Dampfen aus ideologischen, wirtschaftlichen und steuerpolitischen Gründen ein Dorn im Auge ist.

  6. Oh, ich glaube sie haben sich beim Titel dieses Beitrags vertan.
    Sie meinten sicher:
    E-Zigaretten – Ideologen und Lobbyisten warnen vor selbst ausgedachten und total übertriebenen Gefahren

  7. Lieber Herr Lange,

    der Weltnichtrauchertag war am 31. Mai. So richtig aktuell ist die Meldung vom 22. Juli also nicht.

    MfG

    Susanne Schunk

  8. Auf das Richtige Maß kommt es an.
    Aus eigener Erfahrung – und der Erfahrung vieler Bekannter in meinem Umfeld – kenne ich den Vorteil der sogenannten E-Zigarette.
    Von einem Tag auf den anderen gelang mir der Umstieg von 50 selbstgedrehten Zigaretten pro Tag auf die sogenannte E-Zigarette, wie von selbst, aus Neugierde.
    Nach drei Monaten Nutze ich kein nikotinhaltiges Liquid mehr, und nach weiteren drei Monaten war mir auch das Dampfen irgendwie kein Anliegen mehr, und das aus einer Position heraus, in der ich das Rauchen nicht habe aufgeben wollen,
    es aber gesundheitlich wohl ratsam war. Das ist nun etwa 2 Jahre her.Die gesundheitliche Verbesserung ist enorm.
    Als Wissenschaftler habe ich mich auch eingehend mit den wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu dem Thema auseinandergesetzt – und kann dies nur jedem anraten, der wissenschaftliche Texte lesen kann.
    Entsprechend kann ich nur vor einer Überregulierung warnen.
    Derzeit ist die Marktübliche Bewerbung der E-Zigarette klar auf Raucher ausgerichtet, und alle mir bekannten Händler haben sich selbst verpflichtet die Abgabe an Minderjährige zu unterlassen.
    Alle Studien zeigen, dass mit dem Aufkommen der E-Zigarette die Anzahl der Raucher – auch unter Jugendlichen – rapide sinkt. (Selbst wenn man die Zahl der Raucher und E-Zigaretten-Nutzer zusammenzählt).
    Eine suchterzeugende Wirkung der E.Zigarette ist genauso wenig vorhanden wie bei Nikotinkaugummis.
    Entsprechend ist eine Ausdehnung des Jugendschutzes sicherlich ratsam, aber weitestgehend schon jetzt umgesetzt.

    Die derzeitigen Inhaltsstoffe der Liquids, Propylenglycol, Glycerin,Nicotin und Lebenmittelaromen, sind weitestgehend bekannt, und ihr Risikopotential ist – im Vergleich zur Tabakzigarette – auch klar abschätzbar.
    Selbstverständlich ist es ratsam hier den Zusatz weiterer Stoffe zu verhindern – und diese Stoffe weiter zu untersuchen.
    Allerdings stellt eine Überregulierung ein deutliches Risiko dar, die Attraktivität der E-Zigarette für Raucher zu mindern,
    und so den Umstieg – und damit den Ausstieg vom Tabakkonsum – von Hunderttausenden verhindern.

  9. Manchmal frage ich mich, ob ihr alle hinter dem Mond lebt.
    a) verkaufen Händler schon freiwillig seit 2009 keine E-Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahre
    b) Wurde von der Regierung schon längst ein Gesetz in dieser Sache verabschiedet.
    Weiterhin frage ich mich ständig welche Chemikalien? Die 3 Lebensmittelzusätze in der E-Zigarette und das Nikotin?
    Man sollte sich mal die Zigarette anschauen: 60 Chemikalien und bei der Verbrennung über 4800 Giftstoffe entstehen. Bei der E-Zigarette wird nichts verbrannt. Hier entstehen keine weitere Giftstoffe. Wollen diese Nichtraucher-Vereine Leben retten, oder die damaligen Raucher, die auf die E-Zigarette umgestiegen sind zur Zigarette zurück treiben, oder die Raucher, die umsteigen wollen, verunsichern. Mit “gar nicht rauchen ist besser” anzukommen, das ist immer einfach gesagt als getan. Alkohol oder Zigaretten verursachen tausende von Todesopfern pro Jahr. Nennen sie mir ein einzigen Toten, der durch die E-Zigarette umgekommen ist (seit 2006). Sie werden keinen finden. Aber immer auf das herumhacken, was noch das ungefährlichste Produkt ist. Sollen lieber gegen das Rauchen kämpfen. Übrigens, das was ich hier lese kommt eindeutig von der Ideologistin Martina Pötschke-Langer, die eh keiner mehr für ernst nimmt.

  10. Für die Krankenkassen werden die elektronischen Dampfgeräte ein Geldsegen:
    Sie gilt als gesundheitlich unbedenklich (die in diesem Artikel als “Kritiker” bezeichneten Personen manifestieren sich in Wahrheit in einer einzigen Person: Frau Pötschke-Langer (den Doktor lasse ich jeweils weg, diese Bezeichnung hat sie als nicht-Wissenschaftlerin nicht verdient)).
    Die Krankenkassen müssten ihren rauchenden Kundinnen und Kunden kostenlos diese Geräte zuschicken. Das wäre die grösste Sparaktion, den das Gesundheitswesen jemals gesehen hat.

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