E-Zigarette und Studien zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Foto: ©iStock.com/amnarj2006
Besteht eine Gefahr für das Herz durch die Nutzung der E-Zigarette?

Eine jüngst durchgeführte Studie zeigte bei Rauchern von E-Zigaretten eine Störung der Herzfrequenz sowie eine erhöhte Oxidation von Lipoproteinen.

Wie auf dem Portal www.aerzteblatt.de zu lesen ist, würde beides auf Dauer durchaus ein Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeuten können.

Bis heute sind die Meinungen zur E-Zigarette absolut gespalten. Eine Tatsache ist jedoch, dass sie bei jungen Menschen immer beliebter wird.

Während die eine Seite der Forscher darauf hinweist, dass die E-Zigarette zu 95 Prozent sicherer sei als die herkömmliche Zigarette, da ihr Qualm weder Teer noch Kohlenmonoxid enthält, warnt die andere Seite davor, dass Nikotin der elektronischen Zigarette durchaus auch abhängig machen kann.

Tipps der Redaktion:

So gut wie sicher ist zum heutigen Zeitpunkt nur, dass der Dampf der E-Zigarette keine Karzinogene enthält und damit bereits deutlich vorteilhafter ist, in Bezug auf Gesundheitsrisiken, gegenüber der herkömmlichen Zigarette. Über die möglichen Schädigungen, welche die Liquids eventuell verursachen, da sie aus verschiedenen Chemikalien bestehen, weiß man jedoch noch nicht sehr viel.

Aktuell scheint es jedoch so, dass die E-Zigarette ungünstig auf Herz und Kreislauf wirken kann. Denn das dampfen der E-Zigarette erhöht die Aktivität des Sympathikus im Körper. Dies konnte durch eine Studie gezeigt werden. Durch Nikotin erhöhen sich die, durch Stressverursachten, Störungen der Gesundheit. Das zeigt sich aber bei Rauchern beider Arten von Zigaretten gleichermaßen.

Fazit:
Zum heutigen Zeitpunkt lässt sich jedoch nicht mit Sicherheit sagen, ob die Ergebnisse der durchgeführten Studie tatsächlich ein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch die Nutzung von E-Zigaretten darstellen. Die Wissenschaftler von der European Society of Cardiology glauben allerdings, dass dies durchaus möglich sei.

Mehr zum Thema

Quelle: www.aerzteblatt.de

Das könnte Dich auch interessieren...

9 Antworten

  1. Kann ich auch nur wiedergeben, ich dampfe auch schon seit 8Jahren. Meine Werte, meine Haut, mein allgemeine Verfassung haben sich in der Zeit verbessert. Man kann sagen was man will, dass Dampfen ist definitiv das geringer Übel. Man redet hier immer wieder von Langzeitstudien, ich bin seit 8 Jahren meine eigene Langzeitstudie wenn man es so will. Wieviel Veränderungen würde man wohl in den Werten merken, wenn man von einem Nichtraucher zu einem Raucher wird und das 8 Jahre hintereinder weg?! Ich glaube mir würde es nicht so gut gehen 8 Jahre lang, wenn ich weiterhin Zigaretten geraucht hätte. Man hat mittlerweile auf den Zigarettenschachteln diese ecklige Bilder, dann in allen Namen Gottes, warum verkauft ihr es denn ? Tja, die Tabaklobby ist nun mal an den Staat gekoppelt und tut natürlich weh, wenn mittlerweile 4.mio Menschen durch das Dampfen mit dem Rauchen aufgehört haben und das Deutschlandweit.

  2. Die emotionalisierte Formulierung zeigt leider, welche Meinung der Autor vertritt, bzw. suggerieren möchte:
    So ist die Formulierung „Eine Tatsache ist jedoch, dass sie bei jungen Menschen immer beliebter wird.“ falsch hinsichtlich dem Formulierungszusatz „junge Menschen“.
    Zum einen nimmt der eigene Artikel, auf den hier verlinkt wird, keinen Bezug auf „junge“ Menschen, zum anderen zeigen Umfragen, dass das durchschnittliche Einstiegsalter zur eZigarette in Deutschland bei 38,1 Jahren liegt und der durchschnittliche eZigaretten-Nutzer 40,1 Jahre alt ist.
    (Quelle: „Konsumgewohnheiten und Motive von E-Zigaretten-Konsumenten in Deutschland – Eine
    Querschnittsanalyse“ des Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) aus 2016)

  3. Gleich der Einstieg… „bei Rauchern von E-Zigaretten“ und folgend „ihr Qualm“… ?!?

    Also… wenn die Geräte sachgemäß genutzt werden, sprich, unter deren Zuhilfenahme das vorgesehene „Liquid“ verdampft und inhaliert wird, statt das Gerät an sich auf irgendeine Art so stark und lange zu erhitzen, bis die verbauten Materialien zu qualmen beginnen und darüber hinaus deren Inhalation…
    wage ich den Verdacht, dass die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung exponentiell zu den genannten Faktoren Zeitraum und Temperatur sinkt.

    Dies sollte selbstverständlich über randomisierte Langzeitstudien an bereitwilligen, hoffentlich gut versicherten, Probanden verifiziert werden.

  4. Zitat:…. Dies konnte durch eine Studie gezeigt werden …

    Wo sind die Fakten zu der Studie, wer hat diese durchgeführt? Wie wurde dieses durchgeführt

  5. Mal eine kurze Weisheit vorweg:
    Leben ist lebensgefährlich und endet immer mit dem Tod.

    Alles, was dem menschlichen Organismus zugeführt wird, hat auch irgendwelche Folgen. Einige sind erheblich, andere wiederum unwesentlich. Alles KANN zu gesundheitlichen Schäden führen, Salz, Zucker, Fett- wer würde dies anzweifeln?

    Die gesamte Mediendiskussion wird mittlerweile zu einer großen Lachnummer. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass KÖNNTE-Szenarien heraufbeschworen werden, um zumindest IRGENDEIN Gefahrenpotential dar zu stellen, dass einer objektiven Betrachtung jedoch nicht standhält bzw. auch wissenschaftlich bereits weitgehend widerlegt wurde.

    Ich mag ja gerne Vergleiche und erinnere mal an den „guten“ Bubble Tea – der Eine oder Andere entsinnt sich vielleicht. Nach den nachweislich falschen Berichten über gesundheitsschädliche Zusätze wurden alternative Gefahren aus dem Hut gezaubert wie z.B. Erstickungsgefahr beim Einatmen der Bubbles usw., nur wo sind die ganzen Gräber der erstickten Konsumenten?

    Gibt es Parallelen? Nun, wenn das Liquid nicht übermäßig schädlich ist, dann explodieren halt die Akku´s, in den Verdampfern befinden sich Schwermetalle. Und Nikotin ist per se Teufelszeug! Außer als Zusatz in medizinischen Produkten für den Rauchausstieg, versteht sich.
    Warum steht eigentlich auf keinem Neuwagen ein Warnhinweis? Weltweit 1,2 Millionen Verkehrstote in 2016 – das muss die E-Zigarette erst mal schaffen. Die herkömmliche Zigarette soll lt. WHO für sogar 5 x so viele Todesfälle weltweit verantwortlich sein zzgl. der Passivraucher.

    Es ist gut und richtig, über die Risiken der E-Zigarette auf zu klären. Allerdings wären fundierte und objektive Berichte wünschenswert. Ein Risiko ist nicht allein von der Art der Exposition abhängig, sondern auch von der Dauer, Intensität etc. sowie Ausgleichsmaßnahmen…

    Welcher Bericht kommt als nächstes? Was lässt sich noch an den Haaren herbei ziehen? Ich hätte da eine neue Theorie an zu bieten: Die meisten Dampfer sind Männer! Schweißfüße können ebenfalls erheblich häufiger bei Männern als bei Frauen beobachtet werden! Zufall oder Zusammenhang?

    Dampfende Grüße sendet Hans

  6. „E-ZIGARETTEN RETTEN LEBEN!!!“ (Zitat von Derek Yach, ehemaliger WHO-Direktor)

    So langsam müsste es doch auch bei den letzten in der hintersten Bank angekommen sein! Selbst recherchieren macht schlau, nicht das einfache nachplappern von Aussagen der Totalverweigerer .

  7. Wo sind denn besagte Studien? Die Quellangabe bezieht sich hier keinesfalls auf eine Primärquelle und ist damit hochgradig unseriös! Und mit was verglichen wirkt sich die E-Zigarette überhaupt negativ auf Herz-Kreislauf aus? Im Vergleich zu einem 400g-Steak? Einer Zigarette? Oder Diesel-Abgasen in einer europäischen Kleinstadt? Wirkt sich nicht alles negativ auf irgendwas aus und man muss „nur“ das Gleichgewicht halten?

    Was ist wenn ist, wenn sich in 10 Jahren rausstellt, dass die E-Zigarette wirklich leben retet? Haben Sie dann durch solch propagandistischen Artikel Beihilfe zum Selbstmord gegeben? Ein interessantes Gedankenspiel wie ich finde…

    Quelle: Wikipedia

  8. Leider wieder mal ein Unsinn, der da verbreitet wird. Ich bin mir sicher, dass Kaffee- und Tee-Trinker genau die gleichen Symptome zeigen, wenn man sie denn untersuchen würde. Ein Forscher, dessen Fazit aussagt, dass etwas sein „könnte“ – ruft bei mir keine große Glaubwürdigkeit hervor.
    Also mal wieder ein Artikel mit vielen Worten, die gar nichts aussagen.
    6 – setzen!

  9. Also das mit den dampfenden Jugendlichen möchte ich zu gerne mal erleben. In meinem Umfeld wird unter den Kindern nurTabakzigaretten geraucht.
    Und wenn dies der Fall ist das sie wirklich die e Zigarette nutzen, gehe ich davon aus das das Liquid ohne Nikotin ist.
    Sollen sie lieber rauchen oder dampfen????

    Mein persönliches Fazit nach 2 Jahren dampfen:
    Gesundheit: Mir geht es bestens, wirklich schlecht ging es mir beim rauchen auch nicht, Raucherhusten ist weg, Kondition ist merklich gestiegen.
    Abhängigkeit: Man glaubt es kaum, aber ich dampfe ohne Nikotin. Ich dampfe weil es mir schmeckt. Nikotin ist auch nie das Problem gewesen. Nikotin hat in Tabakprodukten in kombination mit sehr vielen anderen Stoffen (Mao-Hemmer) ein deutlich höhres abhängigeitspotential (eigene erfahrung, war ja mal Raucher).
    Am gesündesten ist natürlich keines von beiden konsumieren, aber dann sollte man auch konsequent die Finger z.B. vom Alkohol lassen.
    Es geht ja in erster Linie darum das die E Zigarette weniger schädlich ist, und das ist sie nun mal.

    Ich kann nur allen Rauchern, Kettenrauchern, Gelegenheitsraucher raten, STEIGT AUF DIE E ZIGARETTE UM
    DAMPFEN IST DEUTLICH WENIGER SCHÄDLICH ALS RAUCHEN!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.