E-Zigarette mit geringerer Spannung weniger schädlich

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Foto: ©iStock.com/amnarj2006
Forscher des Roswell Park Cancer Instituts in Buffalo, USA haben die Giftwirkung der elektronischen Zigaretten untersucht.

Die E-Zigarette erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit und so steigen immer mehr Raucher auf die elektronische Zigarette um. Wer durch deutsche Großstädte läuft kann daher immer häufiger auch Ladengeschäfte finden, die sich auf den Verkauf von E-Zigaretten spezialisiert haben. Derzeit sehen die meisten Studien gerade hinsichtlich der gesundheitlichen Schäden die E-Zigarette klar im Vorteil gegenüber der herkömmlichen Zigarette. Dieser Aspekt dürfte ein wesentlicher Grund für den aktuellen Siegeszug der E-Zigarette sein.

Untersuchung zur Giftwirkung von E-Zigaretten

Forscher des Roswell Park Cancer Instituts in Buffalo, USA haben nun die Giftwirkung der elektronischen Zigaretten untersucht. Wie auf dem Portal www.aponet.de berichtet wurde, analysierten die Forscher die Verdampfung bei sechs unterschiedlichen Arten von elektronischen Zigaretten und verschieden hoher Spannung. Die Untersuchung bestätigte vorherige Analysen, welche bereits zeigten, dass eine erhöhte Spannung die Giftwirkung von E-Zigaretten spürbar steigern kann. Desto höher die Spannung, je mehr Elektrizität kann fließen. Dadurch wird zu guter Letzt eine größere Dampfentwicklung herbeigeführt.

E-Liquids in der Untersuchung

Die Wissenschaftler haben sich zusätzlich auch eine Reihe verschiedener E-Liquids angesehen. Dabei wurde analysiert, welche Wirkung bestimmte E-Liquids auf die Bronchien haben können. Im Ergebnis sehen die Forscher bereits bei der Wahl der Geschmacksrichtung einen Unterschied bezüglich der Giftwirkung. Im Test wurde die Geschmacksrichtung Erdbeere als gesundheitlich schlechtestes Aroma identifiziert.

Die Autoren der Studie bemängeln, dass auch wenn gleich zahlreichen Aromastoffen eine gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt werde, immer noch zu wenige Informationen vorhanden sind, wie sich eben diese Aromastoffe bei Erhitzen und Inhalieren verhalten. Insgesamt befürworten die Autoren eine stärkere Regulierung der E-Zigarette in der Fertigung, damit insbesondere auf dem Aspekt der Giftwirkung hinsichtlich der Spannung und der Aromen besser reagiert werden kann.

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2 Kommentare

  1. Da merkt man gleich die Qualität der Untersuchung. Man kennt wohl nicht mal das Ohmische Gesetz! Richtig müsste es lauten “Je höher die Hitze am Verdampfer, desto schädlicher die Wirkung”. Wenn man dann das Gerät überhitzt und der Trägerstoff verbrennt, ist es kein Wunder das schädliche Stoffe enstehen. Ein verbranntes Hähnchen ist auch nicht gesund.

  2. Es wurde nicht untersucht, welche Wirkung bestimmte E-Liquids auf die Bronchien, sondern nur auf isolierte Lungenzellen haben. Tests mit isolierten Zellen haben einen Aussagewert, der gegen Null geht. Machte man den gleichen Test mit Darmepithelzellen, es würde mich nicht wundern, wenn der Test ähnlich ausfiele. Ich würde dennoch keine Regulierung von Aromen in Joghurts fordern.

    Insgesamt ist dieser Test meines Erachtens nach recht realitätsfern. Und dass man mit mehr Dampf, mehr Reaktion bei den isolierten Zellen hervorruft, ist keine wissenschaftliche Meisterleistung, das nennt man Mathematik.

    Wir brauchen echte Studien, mit Aussagekräftigen Ergebnissen (egal wie diese ausfallen), nicht so einen Humbug.

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