E-Zigarette komplizierter aber weniger schädlich?

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Foto: ©iStock.com/amnarj2006
E-Zigarette – Die vergleichsweise höhere Komplexität könnte den einen oder anderen Wechselwilligen bisher noch aufgehalten haben umzusteigen.

Immer mehr selbst eingefleischte Raucher steigen auf die E-Zigarette um. Die Gründe dafür sind häufig gesundheitlichen Ursprungs. Denn es scheint immer deutlicher zu werden, dass die E-Zigarette deutlich weniger schädlich ist als die herkömmliche Zigarette und dabei jedoch auch den bisherigen Nikotinbedarf befriedigen kann. Für viele Raucher ist daneben der relativ neutrale Geruch an Kleidung und Körper nicht unwesentlich. Zu guter Letzt scheint die elektronische Zigarette auch hinsichtlich der Kosten zu spürbaren Einsparungen führen zu können.

Angesichts des jedoch immens großen Angebots an E-Zigaretten, E-Liquids und diversen Zubehörs sind Neueinsteiger dessen ungeachtet zuweilen überfordert. Müssen sich konventionelle Raucher lediglich ihre Zigarettenmarke und im Bedarfsfall ein Feuerzeug kaufen, erscheint die Auswahl der individuell passenden E-Zigarette doch komplexer. Es gibt viel mehr Recherchebedarf. Diese vergleichsweise höhere Komplexität könnte den einen oder anderen Wechselwilligen bisher noch aufgehalten haben umzusteigen. Denn man muss sich tatsächlich zunächst einmal etwas mit den Geräten und der Spannung auseinandersetzen.

Die Zigarette 2.0 – E-Zigaretten sind trendy. Wer sie neu anschaffen will, sollte allerdings einiges beachten.

Das passende Modell
Es gibt immer mehr Anbieter für E-Zigaretten. Besonders im Internet schießen die entsprechenden Shops wie Pilze aus dem Boden. Onlinekunden sollten sich dabei nicht vorrangig auf die offerierten Preise fixieren. Letztendlich bieten nur seriöse Angebote vernünftige Preis-Leistungs-Verhältnisse. Einen Überblick über die Seriosität eines potentiellen Anbieters bieten neben dem Bekanntheitsgrad des entsprechenden Onlineshops auch die verschiedenen Kundenbewertungen.

Der Kauf beim stationären Händler vor Ort bietet allerdings Vorteile – allen voran seine persönliche, umfassende Beratungstätigkeit. An Ort und Stelle gibt es zudem meist auch die Möglichkeit, dieses oder jenes Modell erst einmal testen zu können – und so lässt sich die passende E-Zigarette sicherer herausfinden. Auch der stationäre Handel expandiert kräftig und so finden sich immer mehr Ladengeschäfte die sich auf die E-Zigarette spezialisiert haben.

Die sogenannten Startersets eigenen sich für den Anfang gut. Egal, ob stationär oder online erworben – dabei sollte stets auf die Vollständigkeit des Startersets geachtet werden: Darin sollten sich neben dem Akku für die E-Zigarette ein Verdampfer, ein Ladegerät und eine detaillierte Bedienungsanleitung befinden.

Qualität ist das A und O

Bei der Auswahl des passenden Modells ist die Qualität ausschlaggebend. Fälschungen, die oft aus dem asiatischen Raum kommen können, verderben nämlich meist schnell die Freude. Sie sind deutlich billiger, dafür lassen sowohl ihre Langlebigkeit, die Funktionsfähigkeit, das Material und die Verarbeitung viele Wünsche offen.

Anfänger bevorzugen oft Modelle, die der Optik einer herkömmlichen Zigarette nahekommen. Das geht allerdings zulasten der Akku-Kapazität. Deshalb ist es wichtig, die Dimensionierung der neuen E-Zigarette einschließlich der verfügbaren Kapazität des Akkus dem bisherigen Rauchverhalten entsprechend auszuwählen.

Übrigens: Auch bei E-Zigaretten inklusive der Verschleißteile gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 24 Monaten!

Das passende Liquid

Jeder muss ganz individuell sein Vorzugsliquid herausfinden. Durchprobieren ist angesagt – allerdings sollten vormals starke Zigarettenraucher eher zu kräftigen und aromatischen Liquids greifen. Ambitionierte Nutzer mischen ihre Liquids auch gern, um immer wieder neue Aromen genießen zu können.

Wer mit der E-Zigarette das herkömmliche Rauchen vollständig substituieren kann, hat laut Meinung einer Reihe von Wissenschaftlern und Suchtforschern bereits einen wichtigen Schritt zur Verringerung seines Erkrankungsrisikos gemacht. Gerade Forscher aus Großbritannien und auch zunehmend aus Deutschland sehen in der E-Zigarette eine Chance Menschen vor schweren Erkrankungen durch herkömmliche Zigaretten zu bewahren.

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3 Kommentare

  1. Seit fast nun 2 Jahren benutze ich eine Aspire Atlantis. Anschaffungskosten weit über 100euro, aber super Qualität und unverwüstlich. Habe seit Anbeginn des Dampfens keine konventionelle Zigarette mehr benötigt.
    Ergebnis:
    -Kein Gestank mehr
    -Kein Verlassen meines Arbeitsplatzes
    -Keine dämliche Glaskabine
    -Kein demütiges ins Freie gehen, eine rauchen
    -toller Geschmack
    -Extrem spürbare Gesundheitliche Besserung.
    – kein Husten mehr
    -finanzielle Einsparungen
    Angesichts dieser Punkte scheinen mir die 100euro als nichtig. Klar ist, dass der Staat (Zigaretten sind mit ca.500% besteuert) und die Tabaklobby mit höchster Anstrengung versuchen, den E-Dampfkonsum zu unterbinden.
    In Zukunft werde ich Nikotinspray versuchen und ganz abstinent werden.
    Ich sehe die E-Zigarette als wichtigen Schritt zur Rauchentwöhnung.

  2. Schön, dass das nun auch mehr Gesundheitsinstitutionen in Deutschland begreifen. Dank e-Dampfen bin ich seit über zwei Jahren Nichtraucher und kann das nur dringend zur Nachahmung empfehlen!

  3. -“ Übrigens: Auch bei E-Zigaretten inklusive der Verschleißteile gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 24 Monaten! “
    Das Gesetz kennt keine „Verschleißteile“. Einzig entscheidend für die Mängelhaftung ist, ob ein auftretender Mangel bereits bei Gefahrübergang (in der Regel also bei der Übergabe) vorhanden oder zumindest angelegt war. Alles andere interessiert nicht. Normale Abnutzung dagegen beruht nicht auf einem Mangel, so dass insofern keine Ansprüche bestehen.

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