Durst-Alarm und Matratzen-EKG – ist das die Zukunft?

medizinerinnen
Immer häufiger kommen in der letzten Zeit bestimmte Sensoren ins Gespräch, die in Gegenständen des Alltags eingearbeitet werden könnten und so zuverlässig medizinische Daten von Patienten an Ärzte liefern.

Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass nur wenige Menschen bei einer fiebrigen Erkältung zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Fast zwanzig Prozent der Befragten behandeln sich lieber selbst. Besonders hoch ist hierbei der Anteil an Selbstständigen. Er liegt nämlich sogar bei fast dreißig Prozent.Immer häufiger kommen daher in der letzten Zeit daher auch bestimmte Sensoren ins Gespräch, die in Gegenständen des Alltags eingearbeitet werden könnten und so zuverlässig medizinische Daten von Patienten an Ärzte liefern. Durch einen Sensor im Schuh könnte man beispielsweise die Mobilität eines Menschen beurteilen, die Gewichtsverlagerung beim Gehen erkennen oder sogar eine erhöhte Sturz-Gefahr ermitteln.

Mittlerweile denkt man auch darüber nach Sensoren in die Kleidung, auf die Haut oder in Matratzen anzubringen. So lassen sich beispielsweise laufend EKG-Daten ermitteln und die Haut-Beschaffenheit überprüfen. Dadurch könnten Krankenhaus-Aufenthalte verringert werden und trotzdem stünden ständig Herz- oder Blutdruckwerte zur Verfügung. Im Moment ist das jedoch noch Zukunftsmusik. Doch wenn sich diese Idee durchsetzt, wären Kliniken in der Lage Patienten nicht unbedingt stationär betreuen zu müssen, sondern immer öfter ambulant behandeln zu können.

Nicht nur im Hinblick auf die demografischen Entwicklung ist das ein interessanter Aspekt, Sensoren erhöhen zudem sicher auch die Lebensqualität von Patienten und sind auf lange Sicht gesehen viel preiswerter.

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