DKV stellt Gruppenversicherungen ein

Gruppenversicherungen in der privaten Krankenversicherung bieten vor allem für die Versicherten eine Reihe von Vorteilen: Günstigere Versicherungsprämien, erleichterte Gesundheitsprüfungen und sehr gute Leistungen sind die Regel, wenn man sich für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung entscheidet, die der Arbeitgeber als Gruppenvertrag bei einem Versicherer hält.

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Einer der Marktführer im Bereich der Gruppenversicherung in der PKV ist die Deutsche Krankenversicherung (DKV). Sie gehört zum ERGO-Versicherungskonzern und konnte im Test für die private Krankenversicherung regelmäßig sehr gute Ergebnisse erzielen. Nun überarbeitet der Versicherer ganz offenbar sein Tarifspektrum. Rund 20 Prozent des Umsatzes sollen aus Gruppenversicherungsverträgen kommen, und genau diese sind offensichtlich wenig attraktiv, denn zukünftig werden Gruppenversicherungen nur noch unter ganz bestimmten Umständen mit den Unternehmen abgeschlossen. So berichtet die Financial Times Deutschland, dass in Kürze nur noch Betriebe mit einer Mitarbeiteranzahl von über 1.000 in den Genuss von Gruppenverträgen kommen sollen. Kleinere Unternehmen zwischen 500 und 1.000 Mitarbeitern sollen keine Rabatte mehr erhalten, noch kleinere Firmen dürfen überhaupt keine Gruppen-PKV mehr bei der DKV abschließen.

Zukünftig wolle man sich vielmehr vorrangig auf die Gruppe der Freiberufler konzentrieren und diese Berufsgruppen verstärkt mit attraktiven Angeboten ansprechen. Ob die Rechnung der DKV aufgeht, bleibt abzuwarten. Allerdings bewerten Branchenexperten die neue Ausrichtung der DKV schon jetzt mit Skepsis, und auch für die Unternehmen hat sie Nachteile. Schließlich ist eine Gruppenversicherung in der PKV ein willkommenes Mittel zur Mitarbeiterbindung, das nun deutlich an Attraktivität verliert.

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