DISQ bewertet beste Pflegezusatztarife

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Die Analysten haben in Kooperation mit dem Nachrichtensender n-tv und mit dem Ratinghaus Franke und Bornberg gerade die besten Zusatzpflegetarife am Markt bewertet und die Testsieger gekürt.

Wer eine Pflegezusatzversicherung abschließen will, sollte unbedingt auf die Leistungen achten und nicht nur die Versicherungsprämie im Auge behalten. Das zumindest ist die Empfehlung des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Die Analysten haben in Kooperation mit dem Nachrichtensender n-tv und mit dem Ratinghaus Franke und Bornberg gerade die besten Zusatzpflegetarife am Markt bewertet und die Testsieger gekürt. Damit der Tarif aber wirklich für den Versicherten geeignet ist und im Versicherungsfall einen optimalen Schutz bietet, muss zuerst der individuelle Versicherungsbedarf ermittelt werden, empfehlen die Analysten. Erst danach ist es sinnvoll, einen Tarif auszuwählen.

Im Test konnten über 61 Prozent der Tarife ohne staatliche Förderung sehr gute Ergebnisse erzielen. Auffallend war der große Preisunterschied zwischen guten und weniger guten Tarifen. Bei den Pflegetagegeldern waren die besten Policen ohne Förderung zum Teil um ein Vierfaches teurer als die schwächeren Versicherungswerke.

Zum Testsieger in der Kategorie Pflegeversicherung ohne Förderung wurde die Württembergische gekürt, die HanseMerkur kam auf den zweiten Rang. Die Deutsche Familienversicherung und die Domcura teilten sich den dritten Platz. Bei der Förderpflege wurden die Central und die Envivas zu den Testsiegern erklärt, die ARAG kam auf den dritten Platz. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass sich offenbar wenige Gesellschaften auf die geförderte Pflege-Bahr konzentriert haben und mit ihrem Produkt einen Wettbewerbsvorteil erzielt haben. Sowohl die Central als auch die Envivas fallen mit ihren Tarifen nämlich sehr positiv auf und konnten sich im Test eine Spitzenposition sichern.

Gerade die Tarife für die Förderpflege überraschten im Test mit soliden Ergebnissen. Häufig gerät die Pflege-Bahr in die Kritik, weil ihre Leistungen nicht ausreichen, um im Pflegefall wirklich umfassend abgesichert zu sein. Trotzdem gelingt es offenbar, mit der geförderten Pflege einen soliden Beitrag zu einem vernünftigen Versicherungsschutz im Pflegefall zu leisten, sofern ein Tarif mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis gewählt wird.

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