Digitalisierung Berufsunfähigkeitsversicherung: Allianz ist Vorreiter

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Gesundheitsprüfung für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung über das Smartphone. Die Allianz vereinfacht und digitalisiert die BU.

Mit einer Gesundheitsprüfung über das Smartphone vereinfacht die Allianz den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Durch grafische Elemente soll es leichter sein, die Fragen rund um Gesundheit und Hobbys oder Freizeitaktivitäten zu vereinfachen. Dadurch soll der Abschluss des BU-Versicherungsvertrags über den PC, das Tablet oder das Smartphone erleichtert und beschleunigt werden. Das Herzstück hinter der Beantragung ist ein Schnelltest für die einzelnen Vorerkrankungen.

Nach Angaben des Versicherers genügen Angaben zum Alter, zum Beruf und zu einzelnen Erkrankungen, damit der Versicherer die Gesundheitsprüfung fundiert durchführen kann und die Auswirkung der Vorerkrankung auf die Versicherbarkeit prüfen kann.

Im Prinzip entspricht der digitale Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung den Vorgaben einer Risikolebensversicherung, argumentiert die Allianz. Dort erfolgt die ausführliche Gesundheitsbefragung ohne Angabe von persönlichen Daten in anonymisierter Form. Grafische Elemente unterstützen den Antragsteller dabei, die Fragen zur Gesundheit und zu seinen Aktivitäten in der Freizeit genauer einzuordnen und richtig zu beantworten. Direkt im Anschluss könne man bei drei von vier Kunden beurteilen, ob eine Versicherungspolice ausgestellt werden kann und mit welchem Versicherungsbeitrag zu rechnen ist.

Für den Versicherten will man dadurch eine Hürde abbauen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den am häufigsten recherchierten Absicherungen im Internet. Deshalb wolle man den Abschluss ebenso wie bei einer Risikolebensversicherung digital ermöglichen. Der Kunde entscheidet dabei selbst, welche Daten er herausgibt. Erst nach beendeter Risikoeinschätzung muss er seine persönlichen Daten wie die Adresse und den Namen abgeben. Das ist erforderlich, um den Antrag zu vervollständigen. Wer seine Daten nicht digital eingeben will, kann sich den Antragsbogen auch per Mail zuschicken lassen und danach per Brief einreichen.

Die Allianz sieht den digitalen Versicherungsabschluss bei allem Komfort nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung. Deshalb erhält der Interessent zu jeder Zeit im Abschlussprozess Hinweise, welcher Versicherungsexperte in seiner Nähe für eine Beratung zur Verfügung steht.

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