Die Schwierigkeiten mit dem erholsamen Schlaf

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Foto: ©iStock.com/alvarez
Immer weniger Menschen gönnen sich einen erholsamen Schlaf!

Ein erholsamer Schlaf ist absolut wichtig um Körper und auch Geist immer wieder aufs Neue zu regenerieren. Doch selbst zum Schlafen fehlt in der Hektik des Alltags vielen Menschen einfach die Zeit.

Bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin wurde daher nun verstärkt vor den gefährlichen Folgen von Schlafmangel gewarnt. Denn wer permanent zu wenig schläft, hat ein doppelt so hohes Risiko an einer schweren Depression zu erkranken.

Neben unserem aktuellen Lebensstil kann die Entstehung von Schlafstörungen im Ursprung aber bereits auch an unserer Verhaltensweise in der frühesten Jugend liegen. Eins von zehn Kindern leidet bereits sehr früh an diesem Schlaf-Problem. Das hat viele Gründe, liegt aber wohl vermutlich auch an dem so frühen Beginn der Schulstunden. Denn bei Kindern erreicht das Schlafhormon Melatonin rund zwei Stunden später seinen Höhepunkt als bei Erwachsenen. Das verlängert die Phase bis zum Einschlafen deutlich und erschwert so natürlich das morgendliche Aufstehen.

Bei vielen Jugendlichen und auch bei Erwachsenen kommt noch dazu, dass das blaue Licht der Displays von Handy, Computer und Tablet die Bildung des Schlafhormons zusätzlich unterdrückt. Eine Studie aus den USA soll jetzt zeigen, dass Testpersonen, die mit einer Brille ausgestattet wurden, die dieses blaue Licht schluckte, besser und länger schlafen konnten.

Hochinteressant ist auch die Studie der Brown University. Sie zeigt auf, dass Menschen, die häufig in fremder Umgebung schlafen müssen, im Gehirn dadurch eine Art Alarmbereitschaft auslösen. Das geschieht automatisch aus einer entstehenden Wachsamkeit heraus. So bleibt allerdings ständig eine Gehirnhälfte wach, was einen guten Schlaf beinahe unmöglich macht.

Auch unsere Ernährung wird vom Schlaf beeinflusst. Wer zu wenig schläft, nimmt mehr Kalorien zu sich, weil der Körper, bedingt durch den Schlafmangel, nach fetter und kohlenhydratreicher Kost verlangt. Das wiederum verschlechtert den Schlaf dauerhaft.

Übrigens:
Die optimale Schlafdauer ist von Mensch zu Mensch verschieden. Sie kann zwischen fünf und zehn Stunden liegen. Auch das Alter spielt dabei eine Rolle.

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Quelle: kurier.at

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