Deutsche haben keine Angst vor Krankheit

Eine interessante Umfrage der DAK-Gesundheit brachte vor wenigen Tagen ein überraschendes Ergebnis ans Licht: Die Menschen in Deutschland haben weniger Angst vor Krebs, Unfällen und Depressionen als vielmehr vor der Schuldenkrise.

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Rückgang der Ängste wegen Krankheit

Zwar bleibt Krebs nach wie vor der größte Auslöser für Ängste, doch die Sorge vor schweren körperlichen Erkrankungen oder seelischen Leiden ist deutlich gesunken. Zu diesem ebenso überraschenden wie positiven Ergebnis kam nun die repräsentative Forsa-Studie, die im Auftrag der DAK von Mitte Oktober bis Mitte November 2012 an 3019 Männern und Frauen durchgeführt wurde.

Zwar konnten die Befragten mehrere Erkrankungen nennen, die Ängste auslösen, doch insgesamt war ein Rückgang zu verzeichnen. Zum Teil dürften aufkommende Befürchtungen aber auch durch die Medien geschürt und verursacht sein.

Zusammenfassend ist es aber die Schuldenkrise, die weitaus mehr Sorgen verursacht. Hier könnte die Angst vor sozialem Abstieg und Arbeitslosigkeit stark sein. Gerade in diesem Bereich sind häufig starke Reaktionen zu sehen.

Insgesamt ist es dann wohl doch dem soliden deutschen Gesundheitssystem geschuldet, dass sich die Befragten bei ihren Ärzten in den besten Händen befinden. Ihren Gesundheitszustand schätzen dann auch 88 Prozent der Befragten als gut oder sehr gut ein, hier gab es keine Veränderung zum Vorjahr.

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