Das verraten die Beine über uns

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Unsere Beine liefern interessante Anhaltspunkte zu unserem Gesundheitszustand. Das ist durch zahlreiche Studien belegt.

Unsere Beine liefern interessante Anhaltspunkte zu unserem Gesundheitszustand. Das ist durch zahlreiche Studien belegt. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen nun, dass sich auch Krankheiten wie etwa Diabetes oder Lebererkrankungen, aber auch die Fruchtbarkeit von den Beinen ablesen lassen können. Insgesamt fünf Bein-Typen kann man unterscheiden. Der Typ „Eins“ steht für lange Beine. Zwei polnische Forscher haben nun in einer Studie nachgewiesen, dass lange Beine ein Beweis für eine nährstoffreiche Ernährung während der ersten Lebensjahre, denn zumindest beim weiblichen Geschlecht hören sie mit dem Beginn der Pubertät auf zu wachsen. Die bis zu diesem Zeitpunkt erreichte Beinlänge spricht also für ein gutes Umfeld und eine ausgewogene Ernährung, was sich, nach Meinung der Forscher, sogar positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken könnte.

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Der Typ „Zwei“, das sind die stämmigen Beine, deutet auf Diabetes und Fettleibigkeit hin. Diese Form der Beine kann aber auch ein Hinweis auf eine Erkrankung der Leber sein. Das haben Forscher der Universität Bristol festgestellt. Ihre Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass die Ernährung in den ersten Lebensjahren auf das Wachstum der Beine, aber auch auf den Entwicklungsprozess der Leber Auswirkungen zeigt. Eine ähnliche Studie zeigt zudem, dass Personen mit kurzen und stämmigen Beinen einen höheren Anteil an Körperfett haben und dadurch das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken sowie starkes Übergewicht zu entwickeln um zwanzig Prozent steigt.

Wer häufig Schmerzen in den Beinen hat gehört zu Typ „Drei“. Bei diesen Menschen soll die Gefahr einen Schlaganfall zu erleiden erhöht sein. Häufig geschwollene und schmerzende Beine können aber auch auf eine gefährliche Wundrose deuten oder auf eine bevorstehende Thrombose hinweisen. Die Deutschen Venenliga rät daher spontan auftretende, schmerzliche Schwellungen ernst zu nehmen.

Ein langer Oberkörper in Kombination mit kurzen Beinen zeichnen den Typ „Vier“ aus. Diese Proportionen von Rumpf und Beinen weisen auf ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hin. Schon eine verkürzte Beinlänge um 12,7 Millimeter erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine koronare Herzerkrankung um zehn Prozent.

Der Typ „Fünf“ kommt mit breiten Oberschenkeln daher, die für ein langes Leben stehen können. Sie sind zwar nicht ganz so ansprechend anzusehen, haben aber dafür andere Vorzüge zu bieten. Britische Forscher haben festgestellt, dass sie darauf hinweisen können ein langes Leben zu haben. Beträgt der Oberschenkelumfang rund 61 Zentimeter ist das ein guter Schutz gegen Herzerkrankungen. Dickere Oberschenkel haben mehr Muskelmasse, die bei der Regulierung von Insulin und Entzündungen mithelfen.

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