Darmkrebs: Sport als wichtigste Vorsorge

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Wer täglich zwischen 30 und 60 Minuten Sport betreibt, senkt sein Darmkrebsrisiko um bis zu 25 Prozent

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Rund 64.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Noch immer wird ein ungesunder Lebensstil als schwerwiegender Risikofaktor ins Feld geführt. Bewegungsmangel und Übergewicht sind die wichtigsten Gründe für die Tumorerkrankung. Einschlägige Studien belegen einen Zusammenhang zwischen dem Ausbruch des Tumors und fehlender Bewegung. Jetzt argumentiert das Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln, dass schon 30 Minuten Sport pro Tag ausreichen, um das Risiko nachhaltig zu senken. Auch vor diesem Hintergrund ist die Deutsche Krebshilfe derzeit sehr aktiv mit der Aufklärung beschäftigt und gibt im Internet viele praxistaugliche Hinweise, mehr Sport in den Alltag zu integrieren.

Außerdem bietet die Deutsche Krebshilfe im Augenblick kostenloses Informationsmaterial zur Darmkrebserkrankung und zur Prävention an. Ratgeber, Faltblätter, Plakate und Informationsfilme auf DVD sollen helfen, das Darmkrebsrisiko nachhaltig zu senken. Hintergrund der Kampagne ist der diesjährige Krebsmonat. Ihn nimmt die Krebshilfe zum Anlass, die vorbeugenden Effekte von Sport und Normalgewicht immer wieder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Wer täglich zwischen 30 und 60 Minuten Sport betreibt, senkt sein Darmkrebsrisiko um bis zu 25 Prozent. Diese Zahlen sind durch Studien belegbar. Es gilt der Zusammenhang, dass das Risiko bei intensiver, häufiger und ausdauernder Betätigung nachhaltig sinkt. Sie aktiviert nämlich den Stoffwechsel, der wiederum das Immunsystem stärkt. Schäden im Körper und am Erbgut können dadurch mindestens teilweise selbst geheilt werden. Sogar entzündliche Prozesse im Körper werden gehemmt. Wer dann noch etwas auf die Ernährung achtet und wenig Alkohol trinkt, hat bei der Krebsvorsorge alles richtig gemacht.

Interessierte finden in der Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ wertvolle Unterstützung bei der Krebsvorbeugung. Die Initiative wird von der Deutschen Krebshilfe, vom Deutschen Olympischen Sportbund und von der Deutschen Sporthochschule Köln betrieben. Sie will vor allem Denkanstöße liefern, wie man mit einer gesünderen Lebensweise eine Tumorerkrankung verhindern kann.

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