Darmkrebs-Risiko – Cranberry-Extrakt in der Untersuchung

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Foto: ©iStock.com/Sashkinw
Der Cranberry-Extrakt scheint gefährliche Krebs-Entwicklungen zu vermindern und lässt wahrscheinlich auch chronische Entzündungen abklingen.

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Bereits eine wenige Wochen dauernde Behandlung mit dem Beeren-Extrakt, soll gewisse Entzündungs-Reaktionen verschiedener Erkrankungen des Darms zurückgehen lassen können. Die Inhaltsstoffe dieser wertvollen Beere wirken nämlich außerordentlich entzündungshemmend und könnten dadurch eventuell sogar auch das Wachstum von Darmtumoren beim Menschen bremsen. In der kleinen Frucht findet man eine Fülle von Substanzen, welche der Verbesserung und Erhaltung unserer Gesundheit dienen. Mit Hilfe dieser Substanzen soll es im Labor bereits gelungen sein, die Vermehrung von Darmkrebs-Zellen zu bremsen. Die normalen Darmzellen wurden dabei nicht geschädigt.

Amerikanische Forscherinnen konnten zudem bereits zeigen, dass Mäuse, die ein solches Cranberry-Extrakt zu sich nahmen, ein geringeres Wachstum von Darmtumoren aufwiesen. Ein weiterer Test, den man daraufhin vor kurzer Zeit durchgeführt hat, sollte noch genauer darüber aufklären, welche Inhaltsstoffe der Beere diese krebshemmende Wirkung besitzen.

Es waren also neue Untersuchungen notwendig, die ebenfalls an Mäusen durchgeführt wurden. Die Tiere teilte man hierfür in vier Gruppen auf. Eine der Gruppen erhielt einen Gesamtextrakt der Beeren, die zweite und dritte Gruppe bekamen lediglich Teil-Extrakte zugeführt, entweder mit Polyphenolen oder Lipidbestandteilen und die vierte Gruppe ging leer aus. Sie diente als Kontroll-Gruppe.

Die Mäuse, die das Gesamt-Extrakt erhielten, sollen bereits nach fünf Monaten eine Verkleinerung ihrer Krebsgeschwüre um mehr als fünfzig Prozent zu verzeichnen haben. Die Botenstoffe, die Entzündungs-Reaktionen anzeigen, sollen ebenfalls deutlich verringert worden sein. Auch mit den Teil-Extrakten erzielt man ähnlich gute Ergebnisse.

Fazit:
Der Cranberry-Extrakt scheint gefährliche Krebs-Entwicklungen zu vermindern und lässt wahrscheinlich auch chronische Entzündungen abklingen. Könnte man aus dem Extrakt neue Medikamente herstellen, wäre das sicher ein Gewinn für die Medizin. Bis es soweit ist, kann man die leckeren Beeren in ihrer ursprünglichen Form zu sich nehmen und somit den täglichen Speiseplan bereichern.

Rechnet man die Menge an Cranberries, die den Mäusen gegeben wurde, auf den Menschen um, so würde eine Schale am Tag reichen, um eine positive Wirkung zu erzielen. Dem Saft der Beere spricht man hingegen eine gesundheitsfördernde Wirksamkeit ab. Ihm fehlen die wichtigen Bestandteile der Beeren-Haut.

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Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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