Dankbarkeit als probates Mittel gegen Stress

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Foto: ©iStock.com/gehringj
Angst, den Anschluss zu verlieren – Das Gehirn ist flexibler als bisher angenommen und lernen sein Normalzustand.

Die moderne Welt zeigt sich von einer turbulenten Seite: Einerseits existieren unendlich viele Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten. Ein Kurztrip nach London, ein Urlaub in Dubai und Heimarbeit via Internet. Gleichzeitig steigen die Anforderungen. Die neue Technik setzt lebenslanges Lernen und ein hohes Maß an Flexibilität voraus. Die Angst, diesen Entwicklungen nicht folgen zu können, greift um sich. Stress und Unzufriedenheit nehmen zu, trotz des äußeren Wohlstands.

Ein zufriedenes Leben ist (trotzdem) möglich

Die Hirnforschung zeichnet ein sehr machtvolles Bild vom menschlichen Gehirn. Der Neurobiologe Gerald Hüther ermuntert seine Leser deshalb, den Schritt vom Hirnbesitzer zum Hirnbenutzer zu wagen (vgl. Gerald Hüther (2015): “Etwas mehr Hirn, bitte: Eine Einladung zur Wiederentdeckung der Freude am eigenen Denken und der Lust am gemeinsamen Gestalten”). Wie das funktioniert?

Dankbarkeit üben

Das Gehirn ist flexibler als bisher angenommen und lernen sein Normalzustand. Jeder Mensch kann seine Haltung dem Leben gegenüber nachhaltig beeinflussen. Dankbarkeit zu kultivieren ist eine kluge Strategie, mit Schwierigkeiten umzugehen. Gelegenheit dazu bietet der Alltag ausreichend: wenn der Karrieresprung nicht klappt, die Nachbarn schon wieder verreisen oder der Nachwuchs das Abitur nicht schafft.

Die folgende Übung verhilft zu mehr Dankbarkeit und Achtsamkeit gegenüber den positiven Seiten des Alltags: Überlegen Sie jeden Abend, worüber Sie sich während des Tages gefreut haben und wofür Sie dankbar sein können. Sie können auch ein Tagebuch darüber führen.
Dankbarkeit überstrahlt Selbstmitleid, Neid, Angst und Frustration – und damit die Wurzeln von negativem Stress. Sie ist die Grundlage für Zufriedenheit. Sie setzt positive Energien frei – und ein unerreichbar geglaubtes Ziel wird doch noch erreicht.

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