DAK fördert Projekte „Gesunde Schule“

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Immer öfter leiden bereits auch Schüler an Gesundheitsproblemen, die mit entsprechenden Förderprogrammen der Schulen verbessert werden könnten

Gesundheitliche Probleme sind auch für junge Menschen eine Herausforderung: Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK), die in Zusammenarbeit mit der Leuphana Universität in Lüneburg durchgeführt wurde.

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Immer häufiger leiden schon Schüler an Gesundheitsproblemen, die mit entsprechenden Förderprogrammen der Schulen verbessert werden könnten. Durchgeführt wurde die Studie mit über 6.000 Schülern. Über 33 Prozent klagten dabei regelmäßig über Kopfschmerzen oder Schlafprobleme, über Niedergeschlagenheit und sogar Mobbing und Übergewicht. Doch die DAK-Studie brachte noch weitaus gravierende Ergebnisse zum Vorschein. Über 43 Prozent der befragten Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren gaben an, sich mindestens einmal monatlich am gefürchteten Rauschtrinken zu beteiligen. Davon sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen. Rund 20 Prozent der Schüler sitzen pro Tag über sechs Stunden vor dem Fernseher, Schulprobleme gehen damit regelmäßig einher.

Doch die Studie hatte auch positive Ergebnisse zu vermelden. Mit einer gezielten Gesundheitsförderung könnte man die Situation für alle Beteiligten erheblich verbessern. Eine gesunde Schule will Unterstützung bieten, sie will Gemeinschaft fördern und sich durch klar definierte Werte und Ziele auszeichnen. Im Rahmen der Studie wurden 30 Schulen in sieben Bundesländern befragt. Knapp 67 Prozent wollen ihre selbst vereinbarten Ziele zur Gesundheit ihrer Schüler und Lehrer erreicht haben. Einen erheblichen Anstieg hatte die Einschätzung als gute und gesunde Schule zu verzeichnen, denn bereits über 40 Prozent der Teilnehmer bezeichneten sich selbst als gesunde Schule.

Interessant ist der Ansatz der Projektschulen. Sie legen großen Wert auf ein besseres Angebot an Schulernährung und auf eine regelmäßige Ernährungsberatung. Bewegung nahm im Schulalltag einen großen Stellenwert ein, Sportfeste, Fitness-Pässe oder Sportgeräte für die Pause wurden durchgeführt und angeschafft. Mit Ruheräumen, Lernpatenschaften und Mentorenprogrammen wollte man ältere Schüler unterstützen. So sollen Schüler zukünftig schon frühzeitig an eine gesunde Lebensweise herangeführt werden, die wiederum sehr im Interesse der gesetzlichen Krankenkassen ist.

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