Continentale mit Beitragsanpassungen für die private Krankenversicherung

Steigerung-diagramm
Die Continentale Krankenversicherung veröffentlicht neue PKV-Beitragsanpassungen sowohl für Bisex-Tarife als auch für Unisex-Tarife. Die Beitragserhöhungen für die private Krankenversicherung betreffen das Neu- und Bestandsgeschäft.

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Zum 01. Mai 2014 gibt die Continentale Krankenversicherung eine Reihe von Beitragsanpassungen bekannt. Die Anpassungen gelten für einige Bisex-Tarife ebenso wie für Unisex-Tarife, sie betreffen das Neu- und Bestandsgeschäft. Nicht verändert werden sollen die Selbstbeteiligungen, soweit der Tarif einen Selbstbehalt des Versicherten vorsieht.

Bei bestehenden Verträgen ändern sich die Versicherungsprämien in der Bisex-Kategorie bei den Tarifen Economy und Comfort, SB 1550-2300, CB, BSS und BSZ für männliche Versicherte. Auch die Krankentagegeldversicherung V Lang wird für Männer steigen. Bei weiblichen Versicherten sind die Tarife Economy und Comfort, BSS und V Lang von Erhöhungen betroffen. In der Unisex-Kategorie steigen die Beiträge für die Tarife Economy-U und Comfort-U sowie in der Krankentagegeldversicherung V-U Lang. Auch die Tarife für Kinder und Jugendliche sind zum Teil von Beitragsanhebungen in der Bisex- und in der Unisex-Variante betroffen.

Mit ihren Beitragsanhebungen macht die Continentale von der gesetzlichen Regelung Gebrauch, dass alle Tarife einmal pro Jahr hinsichtlich der korrekten Kalkulation der PKV Beiträge überprüft werden müssen. Zeigt sich, dass die Ausgaben für Leistungen innerhalb eines Tarifs im vergangenen Jahr höher waren als die Beitragseinnahmen, hat der Versicherer das Recht zur Beitragserhöhung.

Dennoch überrascht die Anhebung der Prämien im Unisex-Bereich. Diese Tarife waren erst zum 21. Dezember 2012 eingeführt worden. Dass nun bereits Beitragserhöhungen anstehen, lässt vielleicht darauf schließen, dass die ursprünglichen Prämien sehr günstig kalkuliert waren.

Ungeachtet der Hintergründe steht dem Versicherten ein Wechselrecht nach Paragraph 204 des Versicherungsvertragsgesetzes zu. Sollte der Versicherer eine Anhebung der Beiträge bekanntgeben, darf der Versicherte ein alternatives Angebot über einen günstigeren Tarif mit gleichen Leistungen einfordern. Der Versicherer muss dem Wechsel zustimmen. Sieht der Tarif bessere Kostenerstattungen vor, kann ein Leistungsausschluss vereinbart werden. Alternativ darf der Versicherer eine Gesundheitsprüfung verlangen, um die höheren Leistungen in den Versicherungsbedingungen einzuschließen. Erst wenn das Wechselrecht nach dem Versicherungsvertragsgesetz erfolglos ausgeschöpft ist, empfiehlt sich unter Umständen ein Wechsel des Versicherers.

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1 Kommentar

  1. Ist eine Beitragsanpassung bei der Continentale im CB-Tarif um 110 % noch rechtens ?
    Ich bin seit mehr als 30 Jahren bei der Continentale privat krankenversichert. Mit 62 Jahren in 2007 habe ich in den CB-Tarif gewechselt. In den vergangenen Jahren waren die Anpassungen moderat und akzeptabel.
    Zum 1.5.2014 soll nun der CB-Tarif bei mir erhöht werden von 67,22 € monatlich auf nunmehr 141,37 €. Diese Tarifangaben sind der reine CB o h n e PVN und ohne SII/30.
    Noch einmal meine Frage: Ist diese explosive Erhöhung möglich ?
    Muss man das akzeptieren weil man mit 69 Jahren nicht mehr wechselt sollte? Als Alternative wurde mir als Rentner der STN-Tarif angeboten zum fast gleichen Preis von 141,21 €. Hat jemand “draußen” einen Tipp oder muss man das akzeptieren ?

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