Cannabis

Hanf für Schmerzpatienten: DCI Cannabis plant Therapie-Zentrum

Kurz nach der teilweisen Legalisierung von Cannabis für Schmerzpatienten, soll in München bald das erste Therapie-Center für die Hanf-Therapie eröffnet werden. Auf 600 bis 1.000 qm möchte die DCI Cannabis Institut GmbH unter anderem eine Arztpraxis mit den Schwerpunkten Schmerz- und Allgemeinmedizin einrichten und Patienten dort mit Cannabis-basierter Medizin betreuen.

Cannabis zu medizinischen Zwecken – Auch per E-Zigarette?

Für eine Schmerztherapie geht die Überlegung dahin, Cannabis per E-Zigarette zu inhalieren. Zwar ist die Erkenntnis dahingehend gereift, dass das Cannabis-Öl für eine Erzielung des Rausches nicht zu dem gewünschten Effekt verhilft. Aber zu therapeutischen Zwecken könnte die Zuführung mit Hilfe einer E-Zigarette sehr wohl eingesetzt werden.

Cannabis auf Rezept für welche Krankheiten?

Experten gehen davon aus, dass Cannabis in erster Linie zur Schmerztherapie eingesetzt wird. Davon könnten also auch Patienten profitieren, die an multipler Sklerose oder Fibromyalgie leiden. Die krampflösende Wirkung ist ein weiterer Vorteil der Behandlung.

Ab März Hanf zur medizinischen Behandlung

Ab März 2017 wird Cannabis legal in deutschen Apotheken auf Rezept erhältlich sein. Denn der Bundestag hat den Gebrauch von Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert. Für die gesetzlichen Krankenkassen bedeutet dies, dass eine Kostenübernahme für Cannabis als Heilmittel in bestimmten medizinischen Ausnahmefällen erfolgen muss.

GKV: Kostenübernahme für Cannabis kann verpflichtend sein

Ein interessantes Gerichtsurteil zur Fragen nach der Kostenübernahme für Cannabis-Tropfen veröffentlichte das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen vor wenigen Tagen: In Einzelfällen kann eine gesetzliche Krankenkasse verpflichtet werden, die Kosten für Cannabis-Extrakt-Tropfen zu zahlen (L 4 KR 276/15 B ER). Das Ergebnis ist durchaus überraschend.

Cannabis (CBD) – Demnächst als Schmerzmittel für alle?

Nachdem Haschisch fast ein dreiviertel Jahrhundert als Droge verpönt war, kommt es jetzt bei vielen Medizinern zum Umdenken. Sie schätzen mittlerweile die therapeutische Wirkung der Hanfpflanze. Denn speziell der in Cannabis enthaltene Wirkstoff CBD hat eine schmerzlindernde Wirkung

Cannabis – Unterschätzte Gefahr

Die Deutsche Gefäßliga warnt daher ausdrücklich vor gesundheitlichen Schäden und Risiken durch den Konsum von Cannabis. Die Droge kann Blutdruck- und Herzfrequenzanstieg, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und schließlich sogar Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Bietet Cannabis Schutz vor Ebola?

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel berichtet der amerikanische Mediziner mit Namen Dr. David B. Allen über die positiven Auswirkungen, die Cannabinoide auf den Ebola-Virus haben könnten. Die Wirkstoffe der Hanfpflanze, die man Cannabinoide nennt, werden in der medizinischen Fachwelt bereits seit einiger Zeit wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung mit gutem Erfolg eingesetzt. Bei HIV- oder Hepatitis C-Infektionen soll sich der Einsatz von medizinischem Cannabis bereits gut bewährt haben.

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