Cannabis – Unterschätzte Gefahr

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Foto: ©iStock.com/GlobalStock
Eine Studie, die von US-Forschern durchgeführt wurde zeigt, dass bei chronischem Konsum von Cannabis die Blutgerinnung negativ beeinflusst wird.

In Deutschland ist Cannabis zur Zeit „die“ illegale Droge, die am häufigsten konsumiert wird. Man denkt daher immer wieder über eine Freigabe von Cannabis nach. In unserem Land gibt es derzeit etwa vier Millionen Menschen, die regelmäßig Marihuana rauchen. Von zehn Jugendlichen, im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, sollen mindestens zwei Personen schon einmal Cannabis konsumiert haben. Der überwiegende Anteil davon, nämlich fast 80 Prozent, sind Männer. Nur 20 Prozent sind Frauen. Jedes Jahr müssen etwa 30.000 von ihnen in Sucht-Kliniken behandelt werden. Die Legalisierung von Cannabis wird daher sehr kontrovers diskutiert. Denn eine Legalisierung könnte bei vielen Menschen mit gesundheitlicher Unbedenklichkeit gleichgesetzt werden.

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Pro Cannabis

Bei der Therapie von kranken Menschen mit chronischen Schmerzen ist der Konsum von Cannabis durchaus sinnvoll. Spasmen bei Patienten mit Multipler Sklerose sprechen ebenfalls gut auf Cannabis an.

Contra Cannabis

Es gibt aber auch eine ganze Reihe sehr großer Bedenken. Denn Cannabis kann unter Umständen nicht nur abhängig machen, sondern kann auch Angstzustände auslösen. Zudem können Psychosen entstehen. Mitunter kommt es sogar zu Schizophrenien und Desorientiertheit.

Die Deutsche Gefäßliga warnt daher ausdrücklich vor gesundheitlichen Schäden und Risiken durch den Konsum von Cannabis. Die Droge kann Blutdruck– und Herzfrequenzanstieg, Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris und schließlich sogar Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen. Mittlerweile ist man sicher, dass der Gebrauch von Cannabis auch tiefe Beinvenenthrombosen und Lungenembolien verursachen kann. Eine Studie, die von US-Forschern durchgeführt wurde zeigt, dass bei chronischem Konsum von Cannabis die Blutgerinnung negativ beeinflusst wird. Es kann dadurch sogar bei ganz jungen Menschen zu Infarkten im Kleinhirn kommen.

Fazit
Aus Sicht der Mediziner muss vor Cannabis gewarnt werden.

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3 Kommentare

  1. seit Tausenede Jahre konsumieren Menschen Hanf und noch kein einziger ist daran gestorben das ist Fakt,alles andere ist Spekulation, Ideolgie oder einfach nur eine bezahlete Meihnung!

  2. Sie schreiben: „Aus Sicht der Mediziner muss vor Cannabis gewarnt werden.“
    Mit dieser Sichtweise stehen sie ziemlich alleine da, denn auf der ganzen Welt wird die Akzeptanz von Cannabis als Medikament mittlerweile immer größer. So gibt es in Kalifornien eine fast zwanzigjährige Zulassung für Cannabis als Medikament, und wenn man dort ist hört man von ihren Bedenken gar nichts. Herzinfarkte ausgelöst durch Cannabis? Nie von gehört. Und die Gefäße werden wohl eher durch den Tabak im Joint beschädigt. Bei standardisiertem medizinisches Cannabis sind diese Folgen bei unschädlicher Konsumform nicht zu erwarten (z.b. Vaporizen,etc.). Im Gegenteil wird es in mittlerweile über zwanzig US Staaten für viele Leiden als sinnvolle Alternative zu stärkeren und gefährlichen Medikamenten empfohlen. Leider schreiben sie keine Quellen zu ihren Studien, denn so dramatisch wie sie es hier schreiben sind die Folgen auch bei Dauermedikation nicht. Mir kommt es vor als ob mit aller Macht von den Krankenkassen verhindert werden soll Cannabis als Medikament zuzulassen.

  3. Interessant ist das auch fetthaltige Ernährung und mangelnde Bewegung, diverse Medikamente, Kaffee und Alkohol dieselben negativen Auswirkungen auf das Herz Kreislaufsystem und die Blutgerinnung haben.

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