Burnout-Erkrankungen in 2012 rückläufig

Mit einem interessanten Ergebnis konnte die Techniker Krankenkasse kurz vor den Feiertagen aufwarten: Sie vermeldet, dass die Zahl der Burnout-Erkrankungen zum ersten Mal seit vielen Jahren zurückgegangen ist. Das gilt zumindest für Menschen, die aufgrund psychischer Probleme so lange arbeitsunfähig erkrankt waren, dass sie aus dem Berufsleben ausscheiden mussten.

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Rückgang nur für Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern

Der Rückgang wurde mit fünf Prozent angegeben und beschränkte sich auf die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern.

Dem bundesweiten Trend steht diese Entwicklung allerdings entgegen. Deutschlandweit gehen immer mehr Menschen in den vorzeitigen Ruhestand oder in die Berufsunfähigkeit, weil sie aufgrund eines festgestellten Burnout-Syndroms nicht länger am Berufsleben teilnehmen können.

In der privaten Krankenversicherung dürfte die Tendenz ähnlich aussehen. Auch hier sind die Zahlen der Langzeiterkrankungen seit vielen Jahren eher ansteigend. Eine verstärkte Prävention der Betriebe wäre hier in Zusammenarbeit mit den Krankenversicherungen äußerst wünschenswert, macht doch die Behandlung psychischer Erkrankungen einen nennenswerten Kostenfaktor für alle Krankenversicherer aus.

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