Burn-out – aktueller denn je

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Ständige Erreichbarkeit und zunehmender Zeit- und Arbeitsdruck begünstigen die Entstehung eines Burn-out Syndroms.

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Jeder kennt inzwischen die Warnzeichen von Burn-out. Wer auch nach einer längeren Erholungs-Phase nicht erholt ist und sich ständig erschöpft fühlt hat Anzeichen für ein Burn-out. Aufgepasst heißt es auch dann, wenn höchste Anspannung, verminderte Leistungsfähigkeit und lästige Schlafstörungen auftreten und sich sogar Magenschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten einstellen. Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nennt aber noch andere Warnzeichen für ein Burn-out. Wenn Familie, Freunde und Freizeit plötzlich auf der Strecke bleiben, weil nur noch die Arbeit im Mittelpunkt steht, wird es bedenklich. Wer sich so über einen längeren Zeitraum verhält, hat nicht nur eine schlechte Phase.

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Burn-out ist keine eigene psychische Erkrankung

Es handelt sich bei Burn-out vielmehr um einen Risiko-Zustand der physischen und psychischen Erschöpfung. Er macht sich auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar. Zum Beispiel durch Depressionen, Angststörungen oder auch Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen.

Personen, die einen zu hohen Anspruch an sich selbst stellen sind besonders in Gefahr, denn sie identifizieren sich nahezu ausnahmslos über ihre Leistung und leiden besonders unter der oftmals fehlenden Anerkennung. Ständige Erreichbarkeit und zunehmender Zeit- und Arbeitsdruck begünstigen die Entstehung eines Burn-out Syndroms ebenfalls.

Merke:
Bei den ersten Warnsignalen unverzüglich gegensteuern

Drei Schritte zum Erfolg

  • Schritt Nummer Eins:
    Das Gespräch mit dem Arzt. Es muss nicht unbedingt ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sein, auch der Betriebsarzt kann helfen.
  • Schritt Nummer Zwei:
    Den Arbeitsplatz optimaler gestalten.
  • Schritt Nummer Drei:
    Der Stundenplan. Es hat sich bewährt einen Stundenplan zu erarbeiten, der neben den Pflichten auch lange Pausen beinhaltet, die unbedingt eingehalten werden sollten. Das erfordert Einsicht und Selbstdisziplin. Wie man die Pausen gestaltet ist letztendlich egal, sie können mit Sport, Sofa oder Treffen mit Freunden ausgefüllt werden.

Freunde oder die Familie sollten den Stundenplan kontrollieren und darauf achten, dass er eingehalten wird.

Erst wenn man damit keinen Erfolg hat, ist an eine längerfristige, psychotherapeutische Begleitung zu denken. Sie befasst sich dann mit der eigenen Haltung, den oft viel zu hohen Ansprüchen an sich selbst und dem meist fehlenden Selbstwertgefühl. Betroffene, die sehr stark erschöpft sind und womöglich schon eine Depression entwickelt haben, müssen an eine Behandlung in einer Tagesklinik denken.

Fazit
Das Beste ist es, sich eine Teflon-Schicht zuzulegen an der alles abprallt und manchmal eben alle Fünfe gerade sein zu lassen.

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1 Kommentar

  1. Prof. von Cube beschrieb die ideale Arbeitssituation als Flow-Erleben. Die aktuelle Situation in der Arbeitswelt hat das auf den Kopf gestellt. Wir müssen es nur wieder gerade rücken. Wie geht das? Wir gehen den Weg zur selbstbestimmten Arbeitswelt. Dazu müssen wir raus aus der Betriebsblindheit. Das geht einfach: notieren Sie einen Arbeitsablauf Schritt für Schritt und beginnen, ihn neu zu gestalten. Das ist der Anfang. Die weiteren Schritte sind genauso leicht.

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