Bundesärztekammer mit neuer Reform für die Krankenversicherung

schreibtisch-arbeitMit einem interessanten Ansatz zur Finanzierung des deutschen Krankenversicherungssystems geht die Bundesärztekammer (BÄK) in den 116. Deutschen Ärztetag Ende Mai: Sie möchte die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) an das Konzept der privaten Krankenversicherung anlehnen. Den Auftrag zur Erarbeitung eines solchen Konzepts hatte die BÄK schon auf dem vergangenen Ärztetag im letzten Jahr erhalten.
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Vorschlag: Gesetzliche Krankenversicherung mit Kapitaldeckung

Jetzt spricht sich die Bundesärztekammer dafür aus, die private Krankenversicherung (PKV) zu erhalten und in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Kapitaldeckung einzuführen. Letztlich würden mit dem BÄK-Ansatz alle Versicherten von den Vorteilen der privaten Krankenversicherung profitieren, sorgt sie doch für eine verbesserte medizinische Versorgung. Geht es nach dem Ansatz der Bundesärztekammer, würden die GKV-Versicherten ihre Beiträge zukünftig wieder direkt an ihre Kassen abführen, damit diese die Höhe der Beiträge selbst festsetzen können.

Gesundheitsfond soll neu konzipiert werden

Die Beitragsbemessungsgrenze soll auf alle Einkommensarten eines Haushalts festgelegt werden, der Arbeitgeberanteil soll weiter 7,3 Prozent betragen, der Arbeitnehmeranteil soll maximal neun Prozent des gesamten Haushaltseinkommens ausmachen. Der Gesundheitsfonds soll neu konzipiert werden und als Sozialausgleich bei niedrigen Einkommen sowie für die Familienversicherung und für versicherungsfremde Leistungen herhalten.

Im Bereich der PKV sieht die BÄK ebenfalls Reformbedarf, der vor allem in der Verwendung der Altersrückstellungen und in der Transparenz der Tarifwelt zu finden ist.

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