Bürgerversicherung erhöht Arbeitslosigkeit

Krankheiten-antwortenStudie – Die Einführung einer Bürgerversicherung soll 100.000 Arbeitsplätze gefährden – Es ist ein Ansatz, der das deutsche Gesundheitssystem retten soll, doch gleichzeitig könnte er unzählige Arbeitsplätze gefährden: Zwar ist im Augenblick noch völlig unklar, wie es um die Zukunft des Krankenversicherungssystems in Deutschland nach der Bundestagswahl 2013 weitergeht, doch es mehren sich die Stimmen, die für eine Aufhebung des Zwei-Klassen-Systems sprechen.
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Einführung der Bürgerversicherung 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die geplante Bürgerversicherung wird hier immer wieder verstärkt genannt, doch genau sie könnte an anderer Stelle ein großes Loch in die öffentlichen Kassen reißen: Offenbar besteht die Gefahr, durch die Einführung einer Bürgerversicherung rund 100.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland zu vernichten, sofern die private Krankenversicherung abgeschafft wird. Dann nämlich wären Arbeitsplätze bei den Versicherern betroffen, die damit nicht mehr erforderlich wären.

Studie von Ver.di und der Hans-Böckler-Stiftung zur Bürgerversicherung

Die Studie wurde von der Gewerkschaft Ver.di und von der Hans-Böckler-Stiftung in Auftrag gegeben und sorgte für den entsprechenden Aufschrei am Markt. Sollte den privaten Krankenversicherern die Aufnahme von Neukunden versagt werden, gingen sehr kurzfristig rund 25.000 Arbeitsplätze verloren, zusätzlich müssten unzählige Versicherungsvermittler Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Ob die Ergebnisse tatsächlich belastbar sind, muss allerdings noch überprüft werden. Nach Medienberichten gaben die Auftraggeber die Studie bereits zurück mit der Bitte um Überarbeitung. Die weitere Entwicklung darf deshalb mit Spannung abgewartet werden.

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