Bonusheft

LexikonDas Bonusheft ist gesetzlich Versicherten vor allem im Zusammenhang mit dem Besuch beim Zahnarzt bekannt. Dort wurde es im Jahr 1989 als Nachweis der durchgeführten Vorsorge eingeführt, es bestätigte einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

Vorsorgeuntersuchungen und Prämien

Wer also die Zähne regelmäßig prophylaktisch untersuchen ließ, hatte im Gegenzug einen Anspruch auf eine Prämie, wenn eine bestimmte Punktzahl erreicht war. Dieses Bonussystem gibt es heute auch bei anderen medizinischen Leistungen, wenn der Versicherte Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nimmt. In der Praxis spielt das Bonusheft im Bereich Zahnprophylaxe eine große Rolle. Es soll daran erinnern, regelmäßig etwas für die Erhaltung der Zähne zu tun. Dazu gehört vor allem der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt.

Wer sein Bonusheft regelmäßig führt und durch ebenso regelmäßige Zahnarztbesuche zur Erhaltung seiner Zähne beiträgt, freut sich im Gegenzug nicht nur über schön gepflegte Zähne, sondern auch über deutliche Ersparnisse, wenn ein Zahnersatz ansteht. Sind Kronen, Brücken oder eine Prothese erforderlich, reduzieren sich die Kosten bei Vorlage eines aktuellen Bonushefts gravierend. So erhöht sich der Festzuschuss für Zahnersatz um 20 Prozent, wenn das Bonusheft die konsequente Prophylaxe in den letzten fünf Jahren nachweist. Erstreckt sich der Nachweis auf zehn Jahre, beträgt der Bonus sogar 30 Prozent. Gerade im Bereich Zahnersatz macht das eine erhebliche Größenordnung aus.

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