Bewegungsarmut nimmt zu

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Eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, dass die Menschen in Deutschland sich immer weniger bewegen

Die neue Umfrage, welche die Techniker Krankenkasse (TK) beim Meinungsforschungsinstitut Forsa durchführen ließ, zeigt einen starken Trend zu weniger Bewegung im Alltag. Hierbei ist der Anteil jener Befragten gestiegen, welche keinerlei sportlicher Betätigung nachgehen. Zusätzlich wurde auch deutlich, dass der Alltag zunehmend bewegungsärmer für die Menschen wird. Gerade bei der letzteren Feststellung, wird auf Bequemlichkeit und Effizienzgewinne hingewiesen. So wird das Auto oder die Bahn für den Arbeitsweg dem Radfahren oder dem Gang zu Fuß immer öfter vorgezogen. Neben der Bequemlichkeit wird dabei häufig auch Zeit eingespart, wodurch der Anreiz für inaktive Bewegungsmittel ungleich höher werden kann.

Arbeitnehmer sitzen heute länger

Gerade Arbeitnehmer sind hierzulande von berufsbedingter Bewegungsarmut betroffen. Etwa sieben Stunden täglich verbringen so die Angestellten in Deutschland im sitzen. Besonders stark betroffen hiervon sind Menschen, welche Bürotätigkeiten ausüben. Hier kann die tägliche Sitzdauer noch spürbar länger ausfallen.

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50 Prozent treiben keinen regelmäßigen Sport

Auch hinsichtlich ausgeübter sportlicher Betätigungen, zeigt der Trend klar in Richtung Inaktivität. Nur knapp 50 Prozent der Befragten treiben regelmäßig Sport. Dagegen treiben 20 Prozent gar keinen Sport und das übrige Drittel macht weniger als eine Stunde Sport in der Woche. Die Inaktiven sind damit nun mindestens gleich auf mit den Aktiven.

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Kombination Job und Familie bewegungseinschränkend

Die Umfrage zeigte, dass insbesondere Arbeitnehmer in den mittleren 30er bis mittleren 40er Jahren besonders inaktiv sind. Die Begründung hierfür wird in dem Spagat zwischen Arbeit und Familie gesehen. Die Betroffenen hätten dabei sehr wenig zeitlichen Spielraum, um sportliche Aktivitäten in den Alltag zu integrieren. Dabei ist die zeitliche Inanspruchnahme für die wichtigsten Verpflichtungen bereits so hoch, dass eine gewisse Planung zur Integrierung von Bewegung in den Alltag beinahe notwendig ist. Denn tagsüber gehört die volle Konzentration und Leistung dem Job. Zum Feierabend gilt es bei der Familie zu sein und die noch wenigen verbleibenden Stunden entsprechend bei den Themen Kindererziehung und -betreuung sich einzubringen. Allein mit diesen beiden Aufgaben kann bereits ein ganzer Tag gefüllt werden.

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