Voranfrage für die Berufsunfähigkeitsversicherung

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Ablehnungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung vermeiden – Was beachtet werden muss bei einer Voranfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung – Hier sehen Sie die Vorteile und Nachteile einer BU-Voranfrage und Informationen wie Sie die Nachteile umgehen können

1. Voranfrage und Abschluss Berufsunfähigkeitsversicherung
2. Für wen kommt eine BU-Voranfrage in Frage?
3. Nachteile personalisierte Voranfrage

Unter einer Voranfrage zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine unverbindliche Anfrage bei einem Versicherer mit der Bitte um Abgabe eines Angebots für einen Versicherungsvertrag zu verstehen. Mit einer solchen Voranfrage klärt der Versicherte noch vor dem eigentlichen Vertragsabschluss, mit welcher Versicherungsprämie er für den gewünschten Versicherungsschutz zu rechnen hat. Gleichzeitig ist er verpflichtet, persönliche Daten bei der Anfrage anzugeben. Hinzu kommen Gesundheitsfragen, die bei der Voranfrage explizit zu beantworten sind.

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1. Voranfrage und Abschluss Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Daten für eine Voranfrage zur Berufsunfähigkeitsversicherung sind für den Versicherer elementar wichtig, um die Kosten für den Versicherungsschutz solide und belastbar quantifizieren zu können. Hat der Versicherer eine Voranfrage positiv beantwortet und legt er ein akzeptables Angebot vor, steht der Vertragsunterschrift durch den Antragsteller nichts mehr im Weg. Die Voranfrage zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung hat also für den Versicherten den großen Vorteil, frühzeitig alle Fragen mit seinem Versicherer klären zu können.

2. Für wen kommt eine BU-Voranfrage in Frage?

Die Voranfrage für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist insbesondere für Versicherte zu empfehlen, deren gesundheitlicher Zustand einen Risikozuschlag oder eine Ablehnung vermuten lässt. Hat nämlich der Antragsteller eine Vorerkrankung, die für die Annahme des Antrags zur Berufsunfähigkeitsversicherung relevant sein könnte, muss er mit seinem Versicherer zunächst klären, ob dieser den Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung annehmen möchte.

Alternativ kann die Frage im Raum stehen, in welcher Höhe ein Risikozuschlag verlangt wird, welcher den Beitrag in die Höhe treibt. Bestehen bei dem Antragsteller also aus gesundheitlicher Sicht Bedenken, ob sein Antrag problemlos angenommen wird, ist eine Voranfrage bei dem gewünschten Versicherer zu empfehlen. Dieses Vorgehen wird auch von erfahrenen Versicherungsmaklern vorgeschlagen, wenn unklar ist, ob eine Vorerkrankung oder ein dauerhaftes gesundheitliches Leiden zu einem Leistungsausschluss, zu einem Risikozuschlag oder gar zu einer Antragsablehnung führen kann. Allerdings muss man als Versicherter wissen, dass eine solche personalisierte Voranfrage einen Nachteil hat.

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3. Nachteile personalisierte Voranfrage

Jeder Versicherer wird vor der Kalkulation der Versicherungsprämie eine Anfrage bei der sogenannten HIS-Datei durchführen. Die Abkürzung HIS steht für Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft. Die HIS-Datei entspricht einer „schwarzen Liste“ der Versicherungsunternehmen, hier tragen nahezu alle Versicherer relevante Daten über Antragsteller und Versicherungsnehmer ein. Bevor ein Versicherer eine Voranfrage beantwortet, berechnet er nicht nur die zu erwartende Prämie für den gewünschten Versicherungsschutz. Er wird explizit die Eintragungen in der HIS-Datei prüfen, die über den Antragsteller vorliegen. Findet man dort Informationen, die auf eine Vorerkrankung oder auf einen Risikofaktor schließen lassen, muss der Antragsteller mit Leistungsausschlüssen, mit Risikozuschlägen oder sogar mit Antragsablehnungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen. Mit einer anonymisierten Risikovoranfrage kann der Antragsteller diesem Problem aus dem Weg gehen.

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